Promi Big Brother Jochen Schropp Marlene Lufen
Foto: Willi Weber/SAT.1/dpa

Am Freitagabend steigt das große Finale von „Promi Big Brother“ 2020. Doch am Abend nach dem Halbfinale sprechen die Zuschauer nur über ein Thema: Moderator Jochen Schropp und seinen Umgang mit den Corona-Regeln.

Unter Tränen verließ Emmy Russ am Donnerstagabend „Promi Big Brother“. Die 21-Jährige hatte sich nach dem Aus von Kathy Bähm schon sicher im Finale gesehen, als „Big Brother“ noch einmal seine Muskeln spielen ließ und kurzerhand entscheid, dass noch ein Kandidat gehen müsse. Die Blondine, die kurz zuvor noch knapp dringeblieben war, scheiterte im „Duell“ mit Mischa und musste doch noch gehen.

>> Promi Big Brother 2020: Emmy Russ und Kathy Bähm sind raus <<

Den Zuschauern bot sich danach ein bemitleidenswertes Bild, denn Emmy Russ weinte, was das Zeug hielt. Und das ging auch Jochen Schropp nahe. „Oh Emmy, es tut uns leid“, sagte der Moderator. „Und wir dürfen dich nicht einmal drücken.“ Grund: natürlich die Corona-Regeln.

Stattdessen versuchte der 41-Jährige, die traurige Kandidatin mit Worten aufzuheitern: „Du hast wirklich so toll performt. Du hast eine Wandlung hier durchgemacht und du hast ganz, ganz viele Fans da draußen.“ Dann verabschiedeten sich Jochen Schropp und seine Kollegin Marlene Lufen von den Zuschauern – eigentlich.

Denn was das Duo, und allen voran Schropp, nicht bemerkte: Die Kameras waren für einen Moment noch auf sie gerichtet. Und die fingen ein, was sie eigentlich nicht einfangen sollten: Jochen Schropp nahm die ausgeschiedene Kandidatin doch „heimlich“ in den Arm – von Corona-Regeln keine Spur.

>> Promi Big Brother: Alle Gewinner und Sieger im Überblick <<

Aufmerksamen Zuschauern vor den Fernsehbildschirmen entging das natürlich nicht. Und so häuften sich innerhalb kürzester Zeit vor allem auf Twitter passende Kommentare dazu:

Twitter

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden. Ich kann die Einbettung solcher Inhalte auch über die Datenschutzseite blockieren.

Inhalt laden

Während dieser Zuschauer jedoch noch eine Portion Humor mit einbringt, gehen andere da deutlich härter mit den Machern von „Promi Big Brother“ ins Gericht:

Twitter

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden. Ich kann die Einbettung solcher Inhalte auch über die Datenschutzseite blockieren.

Inhalt laden

Etwas mehr Verständnis bringt dieser Fan auf:

Twitter

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden. Ich kann die Einbettung solcher Inhalte auch über die Datenschutzseite blockieren.

Inhalt laden

Und irgendwo hat er ja recht, schließlich sieht wahrscheinlich niemand einen anderen Menschen gerne weinen. Aber es gibt nun einmal Regeln – trotz der Tatsache, dass alle Beteiligten regelmäßig getestet werden und bisher kein positives Ergebnis dabei herausgekommen ist. Mit Professionalität hatte das wenig zu tun. Das weiß auch Jochen Schropp.