Florian Silbereisen
Foto: Peter Kneffel/dpa

Es wurde schon länger spekuliert, jetzt steht es offiziell fest. Der Schlagerstar und Moderator Florian Silbereisen (39) gehört der neuen Jury bei der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) an.

Der Geschäftsführer von RTL Television und TVNOW, Henning Tewes, nannte im Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstag) die Personalie: „Florian Silbereisen steht für bunte Familienunterhaltung.“

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Er sei gegenwärtig der wohl größte deutsche Entertainer, „und wir freuen uns enorm, ihn bei RTL zu haben“. Der Name Silbereisen war im Zusammenhang mit „DSDS“ und als Nachfolger von Dieter Bohlen (67) vor Tagen schon in der „Bild“ aufgetaucht.

Toby Gad und Ilse DeLange komplettieren die Jury

Tewes nannte in dem „FAZ“-Interview weitere Jurymitglieder: „Dann haben wir den weltweit erfolgreichsten deutschen Musikproduzenten in der Jury, den aber in Deutschland nur wenige kennen, weil er seit fast 30 Jahren in den USA lebt: Toby Gad.“ Zudem komme die Musikerin Ilse DeLange in die „DSDS“-Jury.

Im März hatte RTL bekannt gemacht, dass es eine komplett neue Jury geben soll für die kommende Ausgabe, die 2022 ausgestrahlt werden wird. Damit ging auch nach fast 20 Jahren die Ära von Juror Dieter Bohlen bei „DSDS“ zu Ende.

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Für den Unterhaltungsbereich kündigte Tewes in dem Interview weiter an: „Wir haben uns zum Beispiel die Wiederverfilmungsrechte an ‚Pumuckl‘ gesichert.“ Damit wolle man an einen Klassiker der Familienunterhaltung anknüpfen. RTL will das Ganze zunächst im Streamingbereich und in einem zweiten Schritt bei RTL ausstrahlen. Die Kinderfernsehserie startete vor fast 40 Jahren im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

„Nutzung im Streaming wächst schnell“

Die private Sendergruppe in Köln schärft derzeit ihr Programmprofil und konzentriert sich auf eine Verbreitung über mehrere Plattformen hinweg – also auch Streaming.

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Tewes sagte: „Die Videonutzung explodiert durch die technologische Entwicklung.“ Gleichzeitig sei die Welt mehr in Bewegung denn je, zuletzt durch Corona. „Die Bedürfnisse der Menschen verändern sich und damit auch ihre Mediennutzung.“

Die TV-Nutzung bleibe stark, insbesondere in der Information und auch in weiten Teilen der Unterhaltung. „Gleichzeitig wächst die Nutzung im Streaming schnell.“

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Quelle: dpa