Nadine Klein musste sich in der RTL-Show „Die Bachelorette“ zwischen 20 braungebrannten Waschbrettbäuchen entscheiden. Mit Alexander Hindersmann und Daniel Lott sind nun noch zwei von ihnen übrig – und das Finale wird sehr emotional.

Sie sehen auf den ersten Blick fast aus wie Zwillinge, sind aber keineswegs miteinander verwandt: Daniel, amtierender „Mr. Schwaben“, kommt aus Süddeutschland, während Personal Trainer Alex ein Nordlicht ist. Indizien auf welches Sixpack die Wahl fällt, gibt es nur wenige. Denn: Die Nacht verbracht hat Nadine schon mit beiden.

Erste Bilder aus dem Finale zeigen zudem: Nadine hat Angst, die falsche Entscheidung zu treffen. Zu sehen ist eine tränenüberströmte Frau, die mit ihren Gefühlen ringt. „Egal wie ich mich entscheide. Es wird für mich sehr, sehr schmerzhaft“, lässt sie wissen. Sie brauche auf jeden Fall noch ein paar Stunden Zeit, um sich klar zu werden, wen sie auch künftig gerne an ihrer Seite hätte. „Weil man sieht ja, gerade kann ich nicht so richtig klar denken“, so Nadine in dem Vorschau-Clip.

Alex und Daniel überzeugen auch Mutter Ingrid

In der finalen Folge, die RTL am Mittwoch um 20.15 Uhr ausstrahlt, geht es aber zunächst darum, sich auch den Segen von Nadines Mutter Ingrid abzuholen. Alex ist der erste Kandidat, der auf die „Bachelorette“-Mama trifft und er weiß offenbar, wie es geht: Nachdem er Ingrid mit einer kleinen Aufmerksamkeit überrascht, ist das Eis gleich gebrochen. Ihr Urteil: „Ich werde gute Worte für dich einlegen. Hast mich überzeugt.“

Doch auch Daniel lässt sich nicht lumpen. In Abwesenheit von Nadine gesteht er Ingrid, dass er sich definitiv in ihre Tochter verguckt habe. Und noch bevor er wieder gehen muss, gibt’s vor den Augen der Mutter einen leidenschaftlichen Kuss mit Nadine. Ein Zeichen? Am Ende ist Ingrid jedenfalls auch von Daniel mehr als angetan und offenbart ihrer Tochter: „Ich würde nicht gerne in deiner Haut stecken. Zwei Traummänner – das ist wirklich hart“.

Dass die zwei am Ende übrig sind, ist das Prinzip der Sendung: Dabei darf eine Junggesellin aus etwa 20 Männern solange aussortieren, bis am Ende einer übrig ist. Wer eine Runde weiter ist, bekommt eine Rose. Wer keine bekommt, muss gehen. Das Format gibt es auch in anderen Ländern, hierzulande ist es die fünfte Staffel. Das männliche Pendant der Flirtshow heißt „Der Bachelor“ und funktioniert genauso.

Auch dort sammelte „Bachelorette“ Nadine bereits Erfahrungen: Freunde des Formats kennen sie bereits als verschmähte Teilnehmerin bei der jüngsten „Bachelor“-Staffel. Diesmal gab es für sie zwar mehr Körperkontakt, so richtig ins Zeug gelegt hat sich aber auch keiner der 20 Kandidaten. Mehrere verließen die Show, die diesmal auf Korfu gedreht wurde, sogar freiwillig.

Im Anschluss folgt das Wiedersehen bei Frauke Ludowig

Überhaupt scheinen die Herren vor allem in eine Person verliebt zu sein – sich selbst. Finalist Daniel aus dem schwäbischen Bad Saulgau – amtierender „Mr. Schwaben“ – hält Aussehen nach RTL-Angaben für einen „Türöffner“. Und meint damit offenkundig vor allem seine eigenen Reize.

Auch Kandidat Alex verdient seinen Lebensunterhalt nicht zuletzt mit gutem Aussehen – als Fitnesstrainer und Barkeeper. Viel mehr erfährt man über ihn nicht, denn mit Reden hat er es nicht so. „Warum denn so schüchtern?“, fragt Nadine ihn bei einem der sogenannten Dreamdates. Für eine gemeinsame Nacht kann er seine Scheu dann aber doch ablegen.

Sehen wollten das zuletzt 1,99 Millionen (7,5 Prozent) Menschen – etwas mehr als zum Start der Show Mitte Juli (1,85 Millionen, 7,4 Prozent). Nach dem Finale am Mittwoch gibt es für die Zuschauer auch direkt die Auflösung, ob Nadine und der Gewinner nach dem Finale ein Paar sind. Ihre Vorgängerinnen hatten wenig Glück: Bei allen ist die Beziehung zu den Auserwählten inzwischen zerbrochen.

UPDATE: So ist das Finale ausgegangen!