Am Mittwochabend war bei Markus Lanz eine Anhängerin von Donald Trump zu Gast. Übersetzerin Tina Chittom sorgte dabei mit ihren Aussagen beim Moderator und Zuschauern zugleich für Entsetzen.

Nachdem ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen einen Einblick in die aktuelle Lage in die USA gibt, wird es bei Markus Lanz am Mittwochabend anschließend schnell hitzig. Im Mittelpunkt steht Tina Chittom, Übersetzerin und Mitglied der „Republican Overseas“ sowie bekennende Trump-Wählerin. Wir zeigen euch die irrsten Aussagen von Chittom am bei Markus Lanz:

  • „Man weiß ja auch nicht, ob die wirklich funktionieren“ (über die Schutzmasken)
  • Black Lives Matter ist eine rassistische Bewegung“
  • „Das ist eine anarcho-marxistische Bewegung. Die gab es schon früher. Die wollen die Polizei abschaffen und die kapitalistische Gesellschaft umwälzen“ (über die Black-Lives-Matter-Bewegung)
  • „Das hat vielleicht genetische Gründe“ (zur Kriminalität von Afro-Amerikanern)
  • „Es gibt eben solche Viren. Das ist der Lauf der Welt“ (über die 200.000 Corona-Toten in der USA)
  • „Die wissenschaftlichen Menschen machen so, als ob es die Pest wäre und haben eine Art Pseudo-Religion“
  • „Das hat er niemals gesagt. Das ist einfach nur eine Sex-Fantasie unter Männern“ (über Trumps frauenverachtenden „grab-them-by-the-pussy“ Aussagen)

>> Coronavirus: 20 Fremdschäm-Zitate von US-Präsident Donald Trump über Covid-19 <<

Neben Markus Lanz („das überfordert mich emotional“) war auch die Twitter-Gemeinde schockiert:

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>> Interview-Mitschnitte veröffentlicht: Donald Trump hat Corona absichtlich heruntergespielt <<

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>> Donald Trump kehrt ins Weiße Haus zurück und spielt Coronavirus-Gefahr herunter <<

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Alle Gäste und Themen der aktuellen Markus-Lanz-Sendung zeigen wir euch hier.

Donald Trump will Corona-„Heilmittel“ gefunden haben und verspricht Gratis-Behandlungen

Donald Trump hat das Krankenhaus nach seiner Covid-19-Infektion mittlerweile verlassen. US-Präsident Donald Trump hat seinen Landsleuten eine kostenlose Covid-Behandlung mit Antikörper-Mitteln versprochen, wie er sie bekommen hat. „Ich nenne es ein Heilmittel“, verkündete Trump am Mittwoch. Er wolle den raschen Einsatz der Arzneien mit einer außerordentlichen Erlaubnis ermöglichen.

Der US-Präsident war vergangene Woche mit einem noch experimentellen Mittel der Biotech-Firma Regeneron behandelt worden. Danach habe er sich binnen 24 Stunden „großartig“ gefühlt, schwärmte Trump. „Ich will, dass Sie bekommen, was ich bekommen habe – und ich werde es kostenlos machen.“

Es sei „Gottes Segen“ gewesen, dass er an Covid-19 erkrankt sei, sagte Trump weiter. Dadurch sei er auf die Antikörper-Behandlung aufmerksam geworden. „Ich hatte von diesem Medikament gehört. Ich sagte, lasst mich das nehmen. Es war mein Vorschlag. Und es war unglaublich, wie es gewirkt hat“, sagte Trump. „Und wenn ich mir das nicht eingefangen hätte, hätten wir es nur in einer Reihe mit anderen Medikamenten betrachtet.“

Trump standen neben dem für gewöhnliche Bürger nicht erhältlichen Medikament auch mehrere Spitzenärzte rund um die Uhr zur Verfügung. In den USA sind bereits mehr als 211.000 Menschen nach einer Coronavirus-Infektion gestorben.

 

Quelle: mit Agenturmaterial von dpa