Luca Hänni
Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Luca Hänni hat in seinem Leben schon reichlich Bühnenerfahrung gesammelt. Und auch bei RTL ist der Sänger kein Unbekannter. Mit „Let’s Dance“ fügt er seiner Showkarriere ein weiteres Kapitel hinzu.

Mit dem Sieg bei der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ im Jahr 2012 ging der Stern des Schweizers auf. Im vorigen Jahr ging er für sein Heimatland beim Eurovision Song Contest 2019 an den Start und belegte einen starken vierten Platz.

Gewonnen hat er neben DSDS aber auch schon eine weitere RTL-Sendung. Gemeinsam mit Tanzpartner Prince Damien, der Dschungelcamp-Sieger aus diesem Jahr, gewann Hänni im Jahr 2017 die Show „Dance Dance Dance“. Dies sei jedoch etwas ganz anderes, behauptet der 25-Jährige vor dem „Let’s Dance“-Start im RTL-Interview.

Wieso sind Sie bei „Let’s Dance“ dabei?
Das ist eine neue Challenge, die hier auf mich wartet. Und ich freue mich extrem auf die neue Herausforderung. Ich habe auf diese Art und Weise noch nie in meinem Leben getanzt. Das wird bestimmt sehr anstrengend. Ich habe das Angebot mit Freude angenommen.

Was ist Ihr Ziel?
Mein Ziel ist das Finale. Ich setze meine Ziele immer hoch an. Ich will aus mir herauskommen. Das ist etwas ganz Neues, was ich hier lerne. Ich will nicht aufgeben, sondern dranbleiben, viel üben und natürlich Spaß haben.

Wollen Sie „Dancing Star“ werden?
Klar! Diese Art von Tanz finde ich faszinierend. Ich möchte auf jeden Fall einen großen Schritt nach vorne machen.

Sie gelten für viele Menschen als Favorit, weil Sie schon eine Tanzshow gewonnen haben. Setzt Sie das zusätzlich unter Druck?
Der Favorit zu sein ist immer gefährlich. Natürlich habe ich ein bisschen Tanzerfahrung durch meine Musik und die Show „Dance, Dance, Dance“ bei euch. Das ist aber etwas ganz anderes und hat nichts mit Paartanz zu tun. Ich hoffe das verstehen die Leute.

Was ist Ihr Erfolgsrezept?
Ich glaube Fleiß ist ein gutes Erfolgsrezept. Egal ob es tanzen oder eine bestimmte Sportart ist, es ist immer Disziplin gefragt. Man darf einfach nicht aufgeben. Ich denke das ist mein Rezept. Und natürlich muss man immer an sich glauben.

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Können Sie sich der Tanzpartnerin unterordnen?
Ich denke schon. Ich komme eigentlich mit allen Menschen gut klar. Ich bin da pflegeleicht. Sie ist der Profi und soll mir das Tanzen beibringen. Es ist bestimmt gut, wenn sie streng ist. Manches muss man mir echt reinprügeln, damit ich es im Kopf behalte.

Wie gehen Sie mit Kritik um?
Ich würde sagen ich gehe gut mit Kritik um. Trotzdem hoffe ich, dass es nicht allzu viel zu kritisieren geben wird. Aber um Kritik kommt man nicht herum. Insbesondere wenn es um die Haltung geht, bekomme ich bestimmt eins auf den Deckel. Ich merke jetzt schon, dass ich sehr verspannt bin. Alles muss beim Tanzen gestreckt sein und ich kann es einfach nicht strecken. Dabei hat das Training noch nicht mal richtig begonnen. Da wird sehr viel auf mich zukommen. Da muss man die Kritik auch annehmen können.

Waren Sie mal in der Tanzschule oder eher auf dem Fußballplatz?
Ich war nie in der Tanzschule. Auf dem Fußballplatz war ich aber auch nicht, da konnte man mich nicht wirklich gut gebrauchen. Ich habe damals schon lieber Musik gemacht. Das war meine Leidenschaft, der ich mich gewidmet habe.

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Tanzen ist etwas sehr Sinnliches. Kann da etwas anbrennen bei Ihnen?
Bei mir ist eigentlich schon alles angebrannt. Ich bin in festen Händen. Ich trenne das Berufliche und das Private. Aber natürlich ist die Show trotzdem emotional.

Was sagt Ihre Partnerin dazu?
Sie unterstützt mich dabei natürlich. Sie wird auch zu einigen Shows kommen, um mich anzufeuern.

Sie sind ein altes RTL-Gesicht. Wie ist es, wieder hier zu sein?
Es fühlt sich immer wieder an wie nachhause kommen. Hier verändert sich nicht viel, das finde ich gut. Manche Leute kenne ich jetzt schon wie beispielsweise die Fahrer oder das Produktionsteam. Ich freue mich sehr wieder dabei sein zu können und an mein Limit zu gehen. Ich mache hauptsächlich Musik. Durch solch eine Show entdeckt man nochmal etwas ganz Neues. Das gibt es nur hier.

Standard oder Latein – Welcher Typ sind Sie eher?
Ich glaube meine Hüfte will sich noch gar nicht bewegen und die braucht man schließlich im Latein. Aber rein von der Musik würde ich zu Latein tendieren. Beim Standardtanz weiß ich noch nicht wie das wirkt.

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Bereiten Sie sich jetzt schon auf die Show vor?
Bis auf ein kleines Training für die Opening-Show habe ich noch nicht trainiert. Da haben wir zwei, drei Tanzschritte geübt, damit jeder ein Gefühl dafür bekommt, wohin die Reise gehen wird. Ansonsten schließe ich gerade noch meine anderen Projekte ab, damit ich mich danach ganz auf „Let’s Dance“ konzentrieren kann. Ich habe mein Album fertig gemacht und mein Musikvideo gedreht, damit alles im Kasten ist.

Zu welchem Song würden Sie gerne tanzen?
Ich bin für alles offen und lasse mich gerne überraschen. Manchmal werden bei „Let’s Dance“ neue, moderne Songs in einer Standard- oder Lateinversion umgesetzt. Das finde ich sehr interessant.

Quelle: RTL