Let's Dance 2020 Motsi Mabuse Finale Gänsehautmoment
Foto: TVNOW

Neun Wertungen hat Motsi Mabuse im Finale der RTL-Show Let’s Dance Kraft ihres Jury-Amtes vergeben, sieben Mal war es die Höchstnote „10“, zweimal die „9“. Und trotz der überragenden Leistungen der Promis mit ihren Tanz-Profis war es die Jurorin selbst, die nach Meinung der Fans die beste Leistung an diesem Tanz-Abend vollbrachte.

Motsi Mabuse empfahl einmal allen Frauen, während der Tanzstunde mit dem eigenen Partner lieber nicht zu sprechen. Die 39 Jahre alte Tanzlehrerin sagte, das Problem bestünde darin, dass „die Frauen es immer schneller verstehen und dem Mann dann sagen, was er tun soll“. Den Männern vermiese das den Spaß am Tanzen. Und was bei Einhaltung dieser goldenen Regel herauskommen kann, demonstrierte Mabuse am Freitagabend beim Finale von „Let’s Dance“ 2020 mit ihrem Ehemann Evgenij Voznyuk.

Mabuse, die ihr Jurastudium zugunsten der Tanzkarriere aufgab, sitzt seit 2011 in der Jury der RTL-Tanzshow – in dieser Staffel wieder gemeinsam mit Jorge Gonzalez und Joachim Llambi. Seit vergangenem Jahr ist sie auch Jurorin beim britischen Original des TV-Formats, das dort unter dem Namen „Strictly Come Dancing“ bekannt ist. Mit ihren emotionsgeladenen Auftritten bei der Vergabe ihrer Punkte erobert sie in den Shows regelmäßig die Herzen der TV-Zuschauer.

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Und nicht nur das! Zum ersten Mal seit ihrem Abschiedstanz 2014 betrat die gebürtige Südafrikanerin in der 13. Let’s-Dance-Staffel die Tanzfläche. Begleitet von Pietro Lombardi, der live im Studio seinen Hit „Kämpferherz“ am Piano performte, tanzte sie mit ihrem Evgenij.

Das war kein Zufall. Die Worte, die Lombardi in seinem Lied wählt, haben für Motsi in der Corona-Krise eine besondere Bedeutung: „Wir haben dieses Lied gehört und mussten tanzen! Es ist nicht der perfekte Tanz, aber er erinnert uns einfach daran, dass wir nicht aufgeben dürfen. An alle Tanzschulen, kleine Unternehmen: Wir schaffen es! Kopf hoch!“ Und so rief sie Lombardi spontan vor dem Finale an, ob er Zeit hätte, und ihr Pietro kam in Köln vorbei.

Recht hat sie obendrauf mit ihrer Aussage – es war nicht der perfekte Tanz, nein, es war ein magischer Tanz! Das meinen jedenfalls die Fans, die in den sozialen Netzwerken nach DEM Gänsehaut-Moment des Finalabends kaum an sich halten konnten. Hier einige Beispiele:

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Damit stellte sie sogar die starken Leistungen der drei Final-Paare in den Schatten.

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Einige waren zu Tränen gerührt:

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Dass der Konserven-Applaus nach Mabuses Auftritt vom Band kommt, tat der Stimmung im Studio keinen Abbruch. Promis, Tänzer und die übrigen erlaubten Gäste sprangen auf und die Mabuses kassierten zurecht lang anhaltende Ovationen. Selbst der mitunter äußerst kritische Jury-Kollege Llambi war außer sich und klatschte sich die Finger wund.

Mabuse hatte an diesem Abend das getan, was sie Wochen lang den Promis und Profitänzern abverlangte: voll abgeliefert! Es war ein Let’s-Dance-Moment, der in den Rückblicken nicht fehlen wird.

Erst danach ging es mit dem eigentlichen Wettbewerb weiter. Den hochklassigen Dreikampf entschied am Ende Lili Paul-Roncalli mit Massimo Sinato für sich.