Joko und Klaas‘ „Projekt 0,0 Prozent“ geht in die Hose: 15 Minuten beliebter als gewünscht

Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf sind mit ihrem "Projekt 0,0 Prozent" "gescheitert". Die 15 Minuten Sendezeit waren beliebter als gewünscht.
Joko und Klaas Projekt 0,0 Prozent
Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf beim "Projekt 0,0". Foto: -/ProSieben/dpa
Joko und Klaas Projekt 0,0 Prozent
Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf beim "Projekt 0,0". Foto: -/ProSieben/dpa

Oft verwenden Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf ihre bei „Joko und Klaas gegen ProSieben“ gewonnene Sendezeit für etwas Sinnvolles. Zwischendurch lassen sie es sich aber auch nicht nehmen, sich einen Scherz zu erlauben. So auch Mittwoch mit ihrem „Projekt 0,0 Prozent“ – das allerdings in die Hose ging.

Das Vorhaben war klar: „Mit diesen 15 Minuten wollten wir unserem Arbeitgeber ProSieben maximal auf den Senkel gehen“, erklärte Winterscheidt vorab. Und so versuchte das Duo, das TV-Publikum komplett zu vergraulen. Nach einer kurzen Einleitung waren die beiden den Rest der Viertelstunde zu sehen, wie sie vor weißem Hintergrund wortlos in einer Schlange standen. Dazu spielten die Moderatoren beunruhigende monotone Synthesizer-Musik ein und nutzten das Laufband, um das Fernsehprogramm der Konkurrenz anzupreisen.

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Doch das gesteckte Ziel, sämtliche ProSieben-Zuschauer zum Wegschalten zu bringen, verfehlten sie damit weit. Im Schnitt 980.000 Menschen (3,9 Prozent) sahen die „Anti-Unterhaltung“ ab 20.15 Uhr. In der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag die Einschaltquote bei guten 13,7 Prozent.

ProSieben nahm die Anarcho-Aktion „Projekt 0,0 Prozent“ mit gespielter Empörung auf. „Dafür habt ihr gewonnen? DAFÜR? Uns fehlen die Worte“, twitterte der Sender am Abend. Am Donnerstag schrieb ProSieben dann: „War gestern irgendwas? Wir erinnern uns an nichts.“

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dpa