Jessica Libbertz 2018
Foto: Tobias Hase/dpa

Sky muss sich für die Saison 2021/22 auf die Suche nach gleich zwei neuen Moderatorinnen machen: Auch Jessica Libbertz wird den Pay-TV-Sender im Sommer verlassen.

Die 46-Jährige hat Sky laut um die Auflösung ihres laufenden Vertrags gebeten, der sich eigentlich erst kürzlich per Option bis 2022 verlängert hatte. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Für den Pay-TV-Sender ist es nicht der einzige Abgang zur kommenden Saison: Zuvor war bekannt geworden, dass Esther Sedlaczek im Sommer zur ARD wechselt und dort „Sportschau“-Moderatorin wird.

„Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen“, erklärt Libbertz dem Blatt. „Fußball ist meine große Leidenschaft, und ich bin Sky unendlich dankbar. Doch um zu wachsen, muss man sich selbst immer wieder hinterfragen und von Zeit zu Zeit die Komfortzone verlassen, um sich neuen Herausforderungen zu stellen.“

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Festzustehen scheint aber, dass wir die Moderatorin weiterhin zu sehen bekommen werden. „Ich habe mich für einen klaren Schnitt entschieden, bleibe dem Fußball aber erhalten. Ich möchte mich künftig neuen Aufgaben wie dem FIFA-Projekt „Living Football“ widmen.“ Bereits seit Anfang Februar präsentiert sie das Format, das unter anderem auf YouTube zu sehen ist:

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Zudem wolle sie weitere Bücher schreiben. Ihre bislang letzte Veröffentlichung, das psychologische Sachbuch „No Shame“, datiert aus dem Jahre 2019.

Jessica Libbertz: Von der Field-Reporterin zum Sky-Gesicht

Mit dem Ausscheiden von Jessica Libbertz endet bei Sky eine Ära. 2004 wurde sie – damals noch unter dem Namen „Premiere“ – eine der ersten Field-Reporterinnen der Bundesliga und mauserte sich mit kontinuierlich guter Arbeit zur ersten Frau in Deutschland, die eine Live-Übertragung der Champions League moderierte.

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Wohl ewig in Erinnerung bleiben wird eine Szene aus dem Jahr 2010, als ihr während eines Interviews mit Fredi Bobic am Spielfeldrand ein Ball gegen den Kopf geschossen wurde. Spätestens seit diesem Zeitpunkt war Jessica Libbertz, die damals noch Kastrop hieß, in ganz Deutschland – und sogar international – bekannt.