Greta Thunberg
Foto: Virginia Mayo/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Nur wenige Personen auf der Welt haben in den vergangenen Jahren so sehr im Blickpunkt des Weltgeschehens gestanden wie Greta Thunberg. Im Herbst kommt noch eine Dokumentation über die junge Umwelt-Aktivistin in die Kinos.

Der Film „Ich bin Greta“ (im englischen Original „I am Greta“) wurde im Rahmen der Filmfestspiele in Venedig vorgestellt und feierte dort seine Premiere – in 97 Minuten wird der Weg von Greta Thunberg von ihrem ersten Streik gezeigt.

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2018 sollte die junge Schwedin, damals im Alter von 15 Jahren, erstmals weltweit für Schlagzeilen, als sie für den Umweltschutz demonstrierte und dafür einen Schulstreik umsetzte – daraus entstand die inzwischen auf der ganzen Welt verbreitete „Fridays for Future“-Initiative.

Zu dieser Zeit lernte Thunberg Nathan Grossmann, den Regisseur von „Ich bin Greta“ kennen. In den folgenden Monaten begleitet der Schwede den Teenager auf ihren Reisen, unter anderem bei der Atlantiküberquerung 2019, als Thunberg zum UN-Klimagipfel in New York anreiste.

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Hinter der Produktion stehen neben Grossmann und Produzentin Cecilia Nessen auch die ARD – beteiligt waren der WDR, SWR und rbb –, der US-Streamingdienst Hulu sowie SVT und BBC, die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten aus Schweden bzw. Großbritannien.

Im Rahmen der Vorstellung der Doku in Venedig wurde Thunberg per Video zugeschaltet und erklärte, sie sei zufrieden mit dem Ergebnis. „Nathan zeigt mich, wie ich wirklich bin“, erklärt die inzwischen 17-Jährige.

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Er habe sie in erstes Linie als schütternden Nerd dargestellt, nicht wie ein „saures, naives Mädchen, das bei UN-Versammlungen Staats- und Regierungschefs anschreit“. Sie betont, dass sie das nicht sei.

Am 16. Oktober kommt „Ich bin Greta“ unter anderem auch in Deutschland in die Kinos, rund einen Monat später soll laut „Bild“ dann auch die TV-Ausstrahlung im Ersten folgen – bei den Filmfestspielen in Venedig lief die Thunberg-Dokumentation übrigens außer Konkurrenz.