„hart aber fair“ und „Maischberger“ enthüllen Studio-Geheimnis

Obwohl "hart aber fair" und "Maischberger" verschieden sind, haben die beiden ARD-Talkshows etwas gemeinsam. Dabei geht es um das Studio.
Talkshow "Hart aber fair"
Frank Plasberg und seine Gäste im "hart aber fair"-Studio. Foto: Dirk Borm/WDR/dpa
Talkshow "Hart aber fair"
Frank Plasberg und seine Gäste im "hart aber fair"-Studio. Foto: Dirk Borm/WDR/dpa

Wer die bekanntesten Polit-Talkshows von ARD und ZDF kennt, der kennt auch das Aussehen der jeweiligen TV-Studios. Doch was nicht jeder weiß: Manche dieser Talkshows arbeiten schon länger mit Studio-Kulissen in zwei Städten. Das heißt, manchmal sind die Gäste und Moderatoren in Köln und manchmal in Berlin – ohne, dass der Zuschauer das auf den ersten Blick im TV erkennen könnte.

Moderatorin Sandra Maischberger, die ab der nächsten Woche nicht nur mittwochs, sondern auch dienstags mit ihrer Talkshow im Ersten zu sehen sein wird, sagte der Deutschen Presse-Agentur zum Studio-Standort: „Wir haben zwei Studios. Wir haben das baugleiche Studio einmal in der Kölner Innenstadt und einmal in Berlin-Adlershof. Wir teilen das auf zwischen den beiden Städten.“

„hart aber fair“ und „Maischberger“ haben zwei verschiedene Studios

Während Maybrit Illner (Berlin), Markus Lanz (Hamburg) und Anne Will (Berlin) nach Redaktions- beziehungsweise Senderangaben jeweils ein Studio haben, nutzt auch die Talkshow „hart aber fair“ mit Plasberg im Ersten zwei Studio-Kulissen. Der zuständige Westdeutsche Rundfunk (WDR) teilte auf dpa-Anfrage dazu mit: Die Sendung werde wechselweise in Köln oder Berlin produziert. „Die Entscheidung für den Sendeort fällt kurzfristig, da unsere Talkshow den Anspruch hat, zum einen das politisch wichtigste und aktuellste Thema zu diskutieren und zum anderen darauf angewiesen ist, für eine möglichst spannende und hochkarätig besetzte Runde den Gästen die Anreise zum Sendeort zu ermöglichen.“ Es sei beispielsweise oft einfacher, Vertreterinnen oder Vertreter der Bundespolitik in Berlin zu begrüßen.

Von dem ARD-Sender hieß es zudem: „Gleichzeitig ist es der Redaktion sehr wichtig, möglichst oft und bewusst die Hauptstadt Berlin zu verlassen und unterschiedlichste Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet einzuladen, die von politischen Entscheidungen betroffen sind oder diese differenziert analysieren.“ Nicht ohne Grund laute das Motto der Sendung: „Wenn Politik auf Wirklichkeit trifft“. „Zu diesem Zweck gibt es in Köln und Berlin je ein Studio, das ‚hart aber fair‘ für seine Talkshow nutzen kann.“ Der WDR erläutert zugleich: „Aus Gründen der Synergie und Nachhaltigkeit können in den jeweiligen Studios jedoch auch weitere Produktionen stattfinden.“

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dpa