Monica Lierhaus
Foto: Christian Charisius/dpa

Die frühere „Sportschau“-Moderatorin Monica Lierhaus bereut die Hirnoperation vor elf Jahren, durch deren Folgen sie bis heute körperlich eingeschränkt ist.

„Wenn ich gewusst hätte, was auf mich zukommt, hätte ich das Aneurysma wohl nicht entfernen lassen“, sagte die kurz vor dem 50. Geburtstag stehende Lierhaus der Illustrierten „Bunte“. „Aber die Ärzte rieten mir dazu – sie hatten mir gesagt, dass ich sonst eines Tages tot umfallen könnte.“

Diese Frau kommentiert ab sofort bei der „Sportschau“

Lierhaus sagte, inzwischen gehe es ihr „gut – den Umständen entsprechend“. Sie sei schon längere Zeit nicht mehr gestürzt – „das letzte Mal vor einem halben Jahr“. Der Gleichgewichtssinn sei „stabil – und wenn ich falle, dann kann ich wieder von selbst aufstehen, das war nicht immer so“. Auch ihre chronischen Rückenschmerzen seien etwas besser geworden, weil sie jeden Tag mit Morgengymnastik beginne.

Nachdem sie sich bedingt durch die Komplikationen nach der OP zurück ins Leben gekämpft hat, fühlt sich die 49-Jährige aber nicht als Opfer. „Ich habe mich nie hängen lassen.“ Es sei einfach nur Pech gewesen.

Ihr Körper stehe nach wie vor ständig unter Strom, sie könne nicht länger als zwei Stunden sitzen, die linke Hand sei immer noch taub. Dies werde sich nicht mehr ändern. „Ich träume auch nicht mehr davon, freihändig eine Treppe runterzugehen – das ist unrealistisch“, sagte Lierhaus der „Bunten“.

Die Hamburgerin hat am kommenden Montag (25. Mai) ihren 50. Geburtstag, für sie sei dieser Tag „wie jeder andere“. Seit ihrer Kindheit habe sie Geburtstage nicht groß begangen.

Quelle: AFP/dpa