Jana Heinisch
Foto: Instagram/jana.heinisch

In der neunten Staffel von Germany’s Next Topmodel hat Heidi Klum die damals erst 17-jährige Stefanie Giesinger gekürt. Damals kam Jana Heinisch unter die ersten 15, nun packt sie über die Gangart bei dem Format aus.

Als Heinisch 2014 ihre ersten TV-Auftritte im Rahmen der ProSieben-Sendung hatte, studierte sie noch Grundschul-Lehramt und plante mit einer Karriere hinter dem Lehrerpult. Statt Pausenbrot und Klassenarbeiten sind es nun aber doch Modelmaße und Laufsteg geworden.

Die inzwischen 25-Jährige ist inzwischen als Model und Influencerin tätig, auf Instagram folgen ihr über 140.000 Nutzer. Für ihre Laufbahn sei aber die GNTM-Teilnahme nur ein Sprungbrett gewesen: „Der Erfolg, den ich heute habe, hat nichts mit Germany’s Next Topmodel zu tun.“ Damals landete sie auf dem 14. Platz.

GNTM 2020, Folge 11: Heidi Klum schmeißt 17-jährige Julia raus!

Das ist eine der Äußerungen, die die Bremerin im Rahmen ihres Podcasts „Neongrau“, den sie gemeinsam mit Sebastian Etmer hat, zu ihrer Zeit in der Modelshow vor mittlerweile sechs Jahre getätigt hat.

Auf Instagram hatte Heinisch angekündigt, dass sie Sachen aussprechen würde, die sie die ganzen Jahre für sich behalten habe. Spätestens da dürften ihre Fans schon gewusst haben, dass es zur Sache gehen würde.

In der Folge selbst betont sie noch einmal, dass man hinter den Kulissen der Produktion merke, wie sehr der Unterhaltungsfaktor doch im Vordergrund stehe: „Man muss sich einfach bewusst sein, dass GNTM keine Castingshow ist, um Models zu finden.“

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Es ginge in erster Linie nicht darum, die Teilnehmerinnen für eine Laufbahn als Model zu schulen. Dass es ums Produkt geht, merke man auch an anderer Stelle. „Du unterschreibst vorher einen Vertrag, dass sie das komplette Recht an deinem Material haben“, erzählt sie.

Damit könnten sie dann machen, was sie wollen und diese Methodik wird offenbar auch gerne angewandt: „Die provozieren auch Situationen, die es nie gab. Zusätzlich wirst du psychisch wahnsinnig unter Druck gesetzt.“

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Dass sie „nur“ auf dem 14. Platz gelandet ist, setzt Heinisch auch in Zusammenhang damit, dass sie sich damit nicht abfinden wollte: „Das haben die dann natürlich gemerkt und sie fanden es nicht gut. Deswegen bin ich auch nicht weit gekommen. Das war halt damals eine falsche Strategie von mir.“

Nach ihrer Studentenzeit hat sich die 25-Jährige beruflich umorientiert: Sie war als Stewardess tätig, bereiste für die Fluggesellschaft Germania die Welt. Allerdings wurde der Flugbetrieb im Februar 2019 eingestellt – Grund dafür war, dass die Gesellschaft Insolvenz anmelden musste.