Foto: MG RTL D
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An Tag vier wurde es emotional im Camp: Felix van Deventer verkündet eine frohe Botschaft und auch Bastian Yotta gewährt Einblicke in sein Seelenleben. Dem Muskelmann kaufte das nur niemand so richtig ab. Chris Töpperwien hingegen geht als Sieger des Tages hervor.

Highlight des Tages

Für den emotionalen Höhepunkt des Tages sorgt Felix van Deventer. Als er mit Domenico zur Dschungel-Toilette geht, will er zunächst noch nicht so richtig raus mit der Sprache. Beide schwärmen von ihrer jeweiligen Partnerin, bevor Felix es nicht mehr an sich halten kann und der Welt verkündet, dass seine Freundin zuhause ein Baby erwartet. Domenico erfährt es – offenbar als einer der ersten – und ist völlig aus dem Häuschen. Was folgt, ist eine wahre Umarmungs-Orgie. Hier scheint sich eine echte Dschungel-Freundschaft zu entwickeln.

Aufreger des Tages

Fehlanzeige! Nachdem der gestrige Tag noch voll von Ärger war, scheint Harmonie ins Camp eingekehrt zu sein. Auch auf eine Fortsetzung der Yotta-Töpperwien-Fehde warteten die Fernsehzuschauer vergeblich. Currywurst-Chris lästerte ein bisschen mit Felix am Weiher über den Muskelmann, während sich Yotta wenig begeistert über Chris‘ Erfolg bei der Dschungelprüfung zeigte – mehr nicht. Da konnte auch ein kleiner Streit um die Essensverteilung nicht schocken.

Sprüche des Tages

„Wie sollen die Alkohol trinken? Die sind doch viel zu klein dafür!“ (Evelyn ist überfordert, als die Camper nach der Schatzsuche die Frage beantworten mussten, ob männliche Fruchtfliegen, wenn sie keinen Erfolg bei Weibchen haben, entweder a) mehr Alkohol trinken oder b) Männchen begatten.)

„Das ist eine Frage, die wir dir bei RTL niemals mit ’nein‘ beantworten!“ (Daniel Hartwichs Antwort auf Giseles Frage, ob sie sich nun ausziehen dürfe)

Dschungelprüfung des Tages

Die Dschungelcamp-Zuschauer sind für ihre Erbarmungslosigkeit bekannt und so musste Gisele Oppermann auch dieses Mal wieder bei der Prüfung ran, erhielt jedoch Unterstützung von Chris Töpperwien. Der Currywurst-Mann übernimmt in der „Klinik unter Palmen“ das Kommando – letztendlich mit Erfolg.

Acht Minuten haben beide Zeit, um in mehreren – mehr oder weniger ekligen – Räumen nach zwölf Sternen zu suchen. Bei einem Kakerlaken-Mehlwürmer-Regen im „Wartezimmer“ schreit Gisele das erste mal auf – es sollte nicht ihr einziges Geheule bleiben. Im ersten Behandlungszimmer liegt auf einem Bett ein Skelett voller Schlangen. Chris ergreift die Initiative, während sich Gisele eher in Zeitlupe durch den Raum bewegt. Immerhin: Den Stern zwischen den Tieren knotet sie selbst ab. Der zweite Stern hängt in einem Schrank voller Spinnen, doch hier lehnt der Currywurst-König dankend ab: „Bei Spinnen ist bei mir der Ofen aus. So, weiter geht’s.“

Auch im „medizinischen Lager“ ändert sich nicht viel. Während Currywurst-Chris den Raum nach Sternen durchsucht, steht Gisele herum und macht das, was sie am besten kann: Schreien, schreien und nochmals schreien. „Du machst mich damit verrückt“, sagt Chris: „Gisele, bitte! Hör auf!“ Sie beruhigt sich immerhin ein wenig und Currywurst-Chris findet zwei weitere Sterne. So auch im „Operationssaal“ und im Lüftungsschacht, den sie unter Zeitdruck verlassen. Die stolze Ausbeute: acht Sterne! Draußen angekommen schreit Gisele erneut ohne erkennbaren Grund los. Chris‘ Fazit: „Das war fantastisch, aber Gisele: Hör mit dem Schreien auf!“

Held des Tages

Chris Töpperwien. Nachdem der Currywurst-Mann bereits bei der Dschungelprüfung glänzte, meisterte er gemeinsam mit dem GZSZ-Darsteller auch die Schatzsuche. Mit einer neunzig Zentimeter langen Stange müssen sie die Länge eines um mehrere Bäume gespanntes Seil vermessen. Obwohl Felix laut eigener Aussage Schwierigkeiten mit Mathematik hat (was er auch umgehend bewies, als er meinte, dass zehn Meter 100 Zentimetern entsprächen), gelingt es beiden die Schatzsuche erfolgreich zu beenden.

Kein schlechter Tag für den Currywurst-Mann, der das Camp mit acht Sternen und einer Überraschung versorgte, nachdem er gestern noch als Buhmann galt, weil er sein Bett nicht teilen wollte. Ganz obendrein kam sein „bester Freund“ Bastian nicht so gut weg. Als die Moderatoren Gisele am Ende der Sendung befragten, ob Bastian oder Chris vor bzw. während den Prüfungen der bessere Coach für sie gewesen sei, fiel die Wahl der Ex-GNTM-Kandidatin nämlich auf den Mann mit der getönten Brille – und den hat es sichtlich gefreut.

Idiot des Tages

Tränen bei Bastian Yotta? Das hätte im Vorfeld wohl kaum jemand für möglich gehalten – außer Bastian selbst. Denn sein Seelenstriptease bei Felix und im Dschungeltelefon, bei dem er von seiner schwierigen Vergangenheit erzählte und bemängelte, wie falsch er doch häufig von seiner Umwelt angesehen wird, wirkte doch schon sehr … sagen wir unspontan.

Yotta drückte gehörig auf die Tränendrüse und als Zuschauer wurde man den Verdacht nicht los, dass er das Ganze nur spielt. Das sahen wohl auch die Zuschauer so (siehe „Wer muss in die nächste Prüfung?“). Auch das Moderatoren-Duo Zietlow/Hartwich äußerte Zweifel an der Echtheit des Yotta’schen Gefühlsausbruchs und sprachen von der „berühmten Maske“.

Und auch Felix sprach aus, was sich der ein oder andere Zuschauer gedacht haben mag: „Privat, wenn hier keine Kameras wären, wäre er glaub ich anders.“

Wer muss in die nächste Prüfung?

Es hat sie erneut erwischt: Gisele muss wieder in die Prüfung – und sie erhält erneut Unterstützung. Dieses Mal allerdings nicht von Currywurst-Chris, sondern dessen Intimfeind Bastian.

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