Bea Fiedler
Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Bea Fiedler brachte die Männer früher durch ihre Rolle in „Eis am Stiel“ um den Verstand. Heute will sie ins Dschungelcamp. Und das hat Gründe.

Sie war in zahlreichen Erotikfilmen zu sehen, zog sich für den Playboy aus die Männer haben sich um sie gerissen: Bea Fiedler. „Man hat mir nachgesagt, ich hätte den schönsten Busen Deutschlands. Ich habe da auch nichts gegen gesagt – weil das war ja so“, sagt die inzwischen 63-Jährige gegenüber „RTL“, wo sie im Januar 2021 in der Dschungelshow „Ich bin ein Star“ zu sehen ist.

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Doch der Lack war schnell ab. Verantwortlich macht Fiedler dafür die Geburt ihres Sohnes Daniel. „Da ich mich selber nach der Geburt meines Sohnes überhaupt nicht mehr sexy und toll fand, weil meine Figur mir total entglitten war, habe ich mich zurückgezogen“, gibt sie offen zu. Ihr Kind brachte die gelernte Friseurin 1987 zur Welt.

Bea Fiedler Eis am Stiel
Bea Fiedler (rechts) als Contessa in „Eis am Stiel“ (1985). Foto: TVNOW

Ein paar Jahre später behauptete sie, der Vater sei der damalige Kronprinz Albert von Monaco. Der Fürst streitet das bis heute vehement ab. Er ließ 1992 sogar einen inoffiziellen Vaterschaftstest machen, der nach Alberts Angaben negativ ausgefallen sei. Bea Fiedler und ihr Sohn zweifelten das Ergebnis an, sie behaupteten, der Test sei manipuliert worden.

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Mittlerweile lebt die 63-Jährige in einer Ein-Zimmer-Wohnung in Erlangen, Kontakt zu ihrem Sprössling hat sie nicht mehr. Ein Umstand, der ihr zu schaffen macht, wie sie am ersten Tag im Tiny-House der Dschungelshow verriet: „Zu Hause in meiner Wohnung weine ich jeden Tag.“

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Vor einigen Jahren arbeitete die gebürtige Wittenerin mal in einem Erlangener Lokal und betrieb auf Ibiza einen Nachtklub. In der Blütezeit ihrer Karriere war Fiedler eine gefragte deutsche Softerotik-Darstellerin.

Sie erlangte Bekannheit durch ihre Rollen in „Eis am Stiel“ und „Macho Man“, sie wirkte in Filmen mit wie „Die nackten Superhexen vom Rio Amore“, „Die Insel der tausend Freuden“ oder „Drei Schwedinnen auf der Reeperbahn“. Vor allem ihr Mitwirken beim Kultfilm „Eis am Stiel“ von 1982, eine Mischung aus Komödie und Soft-Porno, verhalf ihr zu Prominenz. In der Dschungelshow schwärmte Fiedler von diesen Hoch-Zeiten: „Ich hab‘ mich durch die 80er durchgesoffen“. Dies seien die zehn schönsten Jahre ihres Lebens gewesen.

Was für die Zuschauer unterhaltsam ist, ist für die anderen Teilnehmer jedoch nervig. Mitcamper Lars Tönsfeuerborn meinte beispielsweise, Fiedler mache ihn wahnsinnig. Die konterte mit markanter Raucherstimme nur trocken: „Dafür sind wir doch da.“

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Nach Angaben von RTL ist sie inzwischen pleite. Deshalb nimmt Fiedler in diesem Jahr an der RTL-Dschungelshow „Ich bin ein Star“ teil. Wegen der Corona-Pandemie wird das Dschungelcamp nicht im australischen Dschungel, sondern in einem Studio in Köln gedreht. Das australische Camp auf der anderen Seite der Erde muss in diesem Jahr ohne Promi-Bewohner auskommen. Hier erfahrt ihr alle TV-Termine und Infos zur diesjährigen Dschungelshow.