„Die Höhle der Löwen“: Verwirrung um den GreenBill-Deal mit Giulia Siegel – das ist der Stand

Am Montagabend waren viele Zuschauer von "Die Höhle der Löwen" überrascht, als sie ein bekanntes Gesicht unter den Gründern sahen. Giulia Siegel gehört zum Gründerteam von GreenBill. Noch chaotischer wurde es aber, nachdem der Deal mit GreenBill eigentlich zustande kam – wir sortieren die Situation ein.
Dagmar Wöhrl GreenBill Giulia Siegel
Foto: Screenshot Twitter/DWoehrl

Als das Projekt GreenBill in Show 8 der aktuellen „Die Höhle der Löwen“-Folge vorgestellt wurde, waren viele Zuschauer überrascht. Denn zu den Gründern zählte Giulia Siegel, Tochter von Musik-Produzent Ralph Siegel. Zu einem Deal ist es gekommen – zumindest zunächst.

Kassenbons auf Papier? Damit soll mit GreenBill Schluss sein, die Ressourcen sollen geschont werden und der Arbeitsprozess digitalisiert werden. Der Plan des Entwicklerteams um Giulia Siegel: Die Bons kommen per QR-Code oder E-Mail zum Verbraucher.

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Damit hat das Team von GreenBill einen Nerv bei einigen Löwen getroffen. Nicht nur Dagmar Wöhrl, sondern auch Carsten Maschmeyer und Nils Glagau zeigten sich im Rahmen der TV-Ausstrahlung am Montagabend (10. Mai) interessiert.

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In der Sendung kam es dann auch zu einem Abschluss – das Trio schloss sich zusammen, um gemeinsam 18 Prozent der Anteile für 250.000 Euro zu erwerben. Besser hätte es für das Start-Up kaum laufen können – zumindest zum Zeitpunkt der Dreharbeiten.

Denn mittlerweile ist es nicht nur die Norm, dass danach bekannt wird, wie es um die Zusammenarbeit bestellt ist. Darüber hinaus melden sich die Löwen selbst während der Sendung zu den einzigen Produkten zu Wort – im Falle von GreenBill wurde es dann erst richtig interessant.

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Denn ein Tweet von Maschmeyer erklärt, wie es nach den Dreharbeiten mit GreenBill weitergegangen ist:

Also kein Deal? Zumindest für ihn nicht, dann meldete sich aber Dagmar Wöhrl zu Wort und sie postete kräftig:

Verwirrung bei den „DHDL“-Fans! „Ich dachte, der Deal ist geplatzt?“, fragt ein User. Wöhrl postete unbehelligt weiter:

…und weiter – hier dann mit Giulia Siegel:

Und der dritte Löwe im Bunde? Von Nils Glagau gab es ebenfalls einen Tweet – er orientiert sich stark an Maschmeyer. Von den beiden gibt es also eine (nachträgliche) Absage.

Dass im Nachhinein ein Deal doch noch platzt, ist keine Seltenheit. Diese Diskrepanz in der Kommunikation, die ja auch den Zuschauer verwirrt, ist allerdings selten – was ist denn nun der Stand?

Am Montagabend (Stand: 22 Uhr) gab es von Seiten von Wöhrl keine weitere Erklärung, ob es zu einer Zusammenarbeit in Form eines finanziellen Investments für Firmenanteilen kommt. Unterstützt sie GreenBill auf eigene Faust und führt den Deal ohne Maschmeyer und Glagau fort?

Wie das Portal „BusinessInsider“ berichtet, haben zwei der Löwen GreenBill aber trotz des geplatzten Deals aus der TV-Show geholfen: Maschmeyer habe dabei Kontakte zu anderen Kassen-Start-Ups hergestellt.

Und Wöhrl? Sie ist offenbar weiterhin so von dem Projekt überzeugt, dass sie auf GreenBill in den „Dormero“-Hotels setzt. Wer leitet die 32 Hotels der Gruppe? Richtig, die Familie Wöhrl! So ist es also doch noch zu einer Zusammenarbeit zwischen der Löwin und GreenBill gekommen.

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