Maxme Herbord Die Bachelorette
Foto: TVNOW

Gähn-Momente statt Liebes-Spektakel. Die erste Folge der neuen Staffel von „Die Bachelorette“ am Mittwochabend hatte sehr wenig zu bieten. Einen großen Anteil daran trägt die Bachelorette selbst. Es drängt sich die Frage auf: Ist Maxime Herbord die langweiligste Bachelorette aller Zeiten?

Monica Ivancan (2004), Anna Christina Hofbauer (2013), Alisa Persch (2015), Playboy-Model Jessica Paszka (2017), Nadine Klein (2018), Gerda Lewis (2019) und Melissa Damilia (2020) – die Liste der bisherigen Bachelorettes ist lang. Maxime Herbord ist die neueste Frau in der Bachelorette-Riege – in der achten Staffel sucht sie unter 20 Kandidaten ihren Traummann. Doch macht die 26-Jährige so weiter wie in Folge 1, könnte es mit der Suche schwieriger werden, als das RTL-Format es vermuten lässt.

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Das große Problem: Die Bachelorette des Jahres 2021 kann offensichtlich nicht kommunizieren – trotz abgeschlossenen Kommunikationsdesign-Studiums. Klar, der erste Smalltalk beim Kennenlernen ist immer eine Sache für sich. Mehr als ein „Ich auch – verrückt“ auf „Ich lese gerne“ oder „Hm, geht“ auf „Ist jetzt auch nicht so weit, Bayern von Aachen“ hätte man dann aber schon irgendwie erwartet – zumal zwischen Bayern und Aachen mehrere hundert Kilometer liegen. Aber das ist ein anderes Thema.

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Zurück zu Maxime Herbord. Statt auf Worte setzte sie in der ersten Folge von „Die Bachelorette“ 2021 auf ihr Aussehen und ihr Lächeln. Keine Frage: Das kann sie auch. Von einer Frau, die in einer RTL-Datingshow nach einem Mann fürs Leben sucht, erwartet man dann aber doch etwas mehr Kommunikationsgabe.

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Klar, es ist auch für eine Frau vom Format von Maxime Herbord eine außergewöhnliche Situation, wenn nach und nach 20 Männer, die alle um ihre Gunst kämpfen wollen, sich ihr vorstellen. Dass dabei mehrere Kameras auf sie gerichtet sind, macht es nicht wirklich besser. Allerdings wusste sie das wohl auch schon bei der Vertragsunterschrift – und hätte es sich noch einmal anders überlegen können.

Noch reißt es uns, wie Gustav sagen würde, „nicht vom Fischbrötchen“. Im Gegensatz zum Kandidaten, der passenderweise schon nach der ersten „Nacht der Rosen“ von der Bachelorette nach Hause geschickt wurde, sind wir aber weiterhin an ihr interessiert.

Und hoffen, dass da noch Luft nach oben ist – vielleicht ja schon in Folge 2.

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