Foto: ZDF/Thomas Ernst
Foto: ZDF/Thomas Ernst

Ganz Deutschland spricht über die Ausbreitung des Coronavirus – aber in Köln gibt es ein kleines Areal von Ahnungslosen.

Am 6. Februar wurden dort rund ein Dutzend Menschen von der Außenwelt abgeschottet, um in das Camp der Sat.1-Show Big Brother einzuziehen. Damals gab es erste Fälle in Bayern, aber noch keine weitere Ausbreitung oder Geisterspiele in der Bundesliga. Der Wissensstand der Kandidaten hat sich seitdem nicht weiterentwickelt.

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„Je nachdem, wie sie sich im Vorfeld informiert haben, wissen sie theoretisch von dem Ausbruch des Virus in Wuhan und ersten Ansteckungen außerhalb Chinas“, sagte ein Sat.1-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. „Ab 6. Februar haben sie jedoch keinerlei Nachrichten empfangen können.“

An der Wissenslücke ändern auch die später neu eingezogenen Kandidaten – darunter Sänger Menowin Fröhlich, der auch beim Sommerhaus der Stars mitwirkte – nichts. Sie durften der Stammbesetzung nichts über die Entwicklungen verraten. Die Regeln bei „Big Brother“ verbieten es. „Ob Fußballergebnisse, Vorwahlen in den USA, die TV-Quoten oder auch das Coronavirus – die neuen Bewohner dürfen über diese Themen nicht sprechen“, erklärte der Sprecher.

Bei „Big Brother“ leben die Kandidaten in diesem Jahr in zwei Häusern im Kölner Stadtteil Ossendorf. Sie werden rund um die Uhr gefilmt. Damit sich das Coronavirus nicht auch noch in den Häusern breit machen kann, wurden neue Bewohner vor ihrem Einzug getestet. Nach Angaben von Sat.1 fielen alle Tests negativ aus.

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Das Coronavirus greift immer weiter um sich: Nun wurde bekannt, dass sich auch Schauspieler Tom Hanks mit dem Erreger infiziert hat. Die nordamerikanische Basketball-Liga NBA wurde unterbrochen: Profi Rudy Gobert hat sich mit dem Coronavirus angesteckt, nachdem er sich zuvor darüber lustig machte.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen dem Coronavirus und einer Grippe? Hier gibt es die Antworten.

Quelle: mit Agenturmaterial von dpa