Christian Kahrmann
Foto: Daniel Naupold/dpa

Christian Kahrmann hat in jüngster Vergangenheit gleich mehrere Schicksalsschläge hinnehmen müssen. Der aus der „Lindenstraße“ bekannte Schauspieler erlitt einen schweren Corona-Verlauf und stecke seine beiden Eltern an, die jeweils verstarben.

Die Chronologie der Ereignisse klingt furchtbar. Im März dieses Jahres erkrankte Kahrmann am Coronavirus und lag drei Wochen im künstlichen Koma, musste beatmet werden. Nur knapp sprang er dem Tod von der Schippe.

Als der Schauspieler aufwachte, erfuhr er, dass sein Vater an den Folgen einer Covid-Erkrankung gestorben war. Kahrmann selbst hatte ihn offenbar bei einem Besuch in Köln angesteckt.

>> „Lindenstraße“-Star Kahrmann lag drei Wochen mit Covid-19 im Koma – Vater tot <<

Doch damit nicht genug: Wie der 49-Jährige nun der „Bild“ verriet, folgte bald darauf der nächste heftige Einschlag in seinem Leben. „Meine Mutter Ute ist am 4. Juni verstorben. Sie hatte Krebs und dazu kam Corona.“ Auch sie hat Kahrmann wohl bei seinem Besuch im März angesteckt.

20 Kilo während Corona-Infektion abgenommen

Der frühere „Benny Beimer“ absolvierte eine vierwöchige Reha, um sich ins Leben zurückzukämpfen. 20 Kilogramm hat er im Zuge seiner Corona-Infektion abgenommen. „Ich kann zwar noch nicht joggen. Aber ich bin froh, dass ich nicht mehr auf den Rollator angewiesen bin“, so Kahrmann.

Zu den gesundheitlichen Strapazen kam dann der Tod und die Beerdigung seiner Mutter hinzu, die er während seiner Reha mit Schwester Bettina plante. Kahrmann, der auch in der Kult-Ruhrpott-Komödie „Bang Boom Bang“ mitspielte, zur „Bild“: „Ich habe das Ganze noch nicht richtig verarbeiten können. Es liegt mir schwer auf der Seele.“

Hoffnung macht ihm, dass sein Gedächtnis noch gut funktioniert. Er könne sich weiterhin Texte merken: „Für Dreharbeiten wird es daher kein Problem sein. Ich will unbedingt wieder vor die Kamera.“

Halt findet Kahrmann in der schwierigen Phase bei seinen Töchtern, 13 und 10 Jahre alt: „Sie geben mir die Kraft, alles durchzustehen.“

Quelle: dpa