Andrea David liebt Filme. Und sie liebt Reisen. Ihre beiden Leidenschaften hat die Hamburgerin vereint und „Filmtourismus“ gegründet. Unter diesem Namen begibt sie sich auf die Spuren sehenswerter Filmschauplätze auf der ganzen Welt – und teilt die Eindrücke mit ihren Fans.

Als Andrea David im Jahre 2004 damit begann, an Filmorte zu reisen, hätte sie sich wohl niemals träumen lassen, dass sie damit einmal so erfolgreich sein würde. 16 Jahre später vereint sie auf Instagram weit mehr als 750.000 Follower und hat Fans auf der ganzen Welt. Von einem Hobby kann da schon längst nicht mehr die Rede sein. Heute ist Andrea David die wohl bekannteste deutsche Filmtouristin.

Ihre Grundidee ist dabei so simpel wie genial: Die 42-Jährige hält Filmfotos in der Hand und sucht so lange nach der exakt richtigen Stelle am jeweiligen Schauplatz, bis sich diese ganz genau in die Szenerie einfügen. Das Ergebnis ist in seiner Einfachheit atemberaubend:

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Und mit den Bildern entfacht David die Fantasie ihrer Fans. Sie denken noch einmal zurück an die bewegenden Momente der Filme oder Serien – hier „Game of Thrones“ –, denken sich noch einmal in die Szenen herein, fühlen noch einmal mit den Charakteren. Aber sie stellen sich auch vor, wie das Filmteam und die Schauspieler genau dort standen, um die Geschichte zum Leben zu erwecken.

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„Filme kreieren Sehnsuchtsorte. Diese einmal selbst zu erleben, hat für mich etwas Magisches. Man kann es vielleicht damit vergleichen, seine Lieblingsband endlich einmal live zu erleben oder auch den Handlungsort seines Lieblingsbuches zu bereisen“, erklärte Andrea David „reisezutaten.de“ in diesem Zuge.

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Angefangen hat übrigens alles mit einem Job im Reisebüro und einem anschließenden Tourismus-Studium. Zum Abschluss dieses Studiums erforschte Andrea David – inspiriert durch eine Schottland-Reise, auf der sie an viele bekannte Drehorte gelangte – den Einfluss von Filmen und Serien auf die Wahl des Reiseziels. Schnell wuchs die Idee ihrer ganz eigenen Art von Filmtourismus. Und den teilt sie seit 2007 auf ihrer Website „Filmtourismus.de“ mit der ganzen Welt. Heute umfasst die Datenbank Infos zu fast 500 Drehorten.

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Diese suchte Andrea David in ihren Anfängen übrigens stets mit Fotos einer bestimmten Filmszene bei Einheimischen. Erst später entstand die Idee der ikonischen Bilder, wie wir sie heute von ihrem Instagram-Kanal kennen. Hier am Beispiel der deutschen Serie „Dark“, deren dritte und finale Staffel erst kürzlich auf Netflix veröffentlicht wurde:

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Keine Frage: Andrea David hat den Begriff des Filmtourismus neu definiert. Und Schluss sein soll noch lange nicht. Wie auch? Schließlich bietet die Film- und Serienwelt immer neue Möglichkeiten – mit jeder neuen Serie und jedem neuen Film, der über die Kinoleinwände flimmert. Die Hamburgerin kann sich sicher sein: Die Menschen werden ihr gespannt dabei zusehen, wie sie die Welt auf der Suche nach noch unbekannten Drehorten bereist.