Er war der Grund, warum Ercan überhaupt zu Biggest Loser gekommen ist: Vater Murat. Der 65-Jährige war schwer erkrankt und es war sein größter Wunsch, dass sein Sohn sein Übergewicht abbaut, damit er nicht auch erkranken würde. Ercan nahm nicht nur an der Sat.1-Abnehm-Show teil, er schöpfte aus dem Wunsch seines Vaters auch schier unerschöpfliche Motivation und die Energie, das Camp in Andalusien durchzustehen.

Umso trauriger wurde es, als der 27-Jährige erfuhr dass sein Vater daheim im künstlichen Koma. Der KFZ-Meister verließ umgehend das Camp. Trainer Abdin Ramin sagte: „Es ist klar, dass Ercan das Camp in so einer Situation verlassen darf. Hier geht’s um Leben und Tod, und das ist echt wichtiger als ‚Biggest Loser‘.“ Doch Ercan kehrte auch schnell zurück, denn er wusste, dass sein kranker Vater es so gewollt hätte.

Ercan kämpfte für seinen Vater weiter. Und er erreichte tatsächlich das Halbfinale. Diese Entscheidung bedeutete aber auch das Ende des Camps in Spanien. Und genau in dieser Phase erfuhr Ercan, dass sein Vater gestorben war. Ein Schock, den der mit knapp 150 Kilogramm gestartete Kandidat wiederum in Motivation umwandelte und auch daheim für das Halbfinale weiter trainierte.

Vielleicht klappt es sogar mit dem großen Triumph bei „The Biggest Loser“. Es war der große Wunsch.

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