Musiker Sido
Foto: Britta Pedersen/zb/dpa

Ein ganz so ruhiger Abend ist es am Sonntag bei der Sat.1-Show „The Voice of Germany“ dann doch nicht geworden. Denn es gab Stress wegen Sido.

Die Coaches Samu Haber und Rea Garvey wollten ihre Hip-Hop-Talente Antonio Esposito und Alex Hartung im Rap-Battle gegeneinander antreten lassen. Sie sollten einen bekannten Song von Sido zum Besten geben: Doch dazu kam es nicht, denn die beiden hatten keinen Bock auf „Mein Block“.

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Alex, Geschäftsführer eines Sportstudios, lieferte seine Erklärung dafür: „Ich bin sehr gut erzogen. Ich hätte danach so oft in den Beichtstuhl gehen müssen, dass ich da wahrscheinlich nie wieder rausgekommen wäre.“ Und Antonio meinte: „Ich finde, das gehört nicht in so eine Fernsehsendung.“

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Rea Garvey war zurecht ein bisschen verwundert über diese unerwarteten Vorkommnisse. „Wir dachten, als Rapper ist das Teil der Sprache, die man nutzt, um zu provozieren“, sagte er. Doch weil es für jedes Problem auch eine Lösung gibt, ließen sich die beiden Coaches natürlich nur mit der Zustimmung von Ex-Jury-Mitglied Sido etwas anderes einfallen. Alex und Antonio sollten ihre eigenen Texte auf Sidos Beat und zu seiner Musik schreiben.

 

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Im Nachhinein stellte sich das als gar keine schlechte Idee heraus, denn das Publikum war genauso begeistert wie die Jury. „Wenn man ganz ehrlich ist, dann muss Rap, wenn er hier stattfindet, genau so sein“, schwärmte Mark Forster.

„Ein bekannter Beat und zwei Rapper schreiben ihre Texte und ihre Geschichte. Nur so kann man Rap in einem Battle vergleichen.“ Yvonne Catterfeld sagte: „Ich liebe Rap, mein Sohn ist totaler Rap-Fan. Wie wir hier getanzt haben, wie das Publikum abgegangen ist, das ist die beste Antwort auf eure Leistung.“

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In die nächste Runde kam, so ist das Leben nun einmal, allerdings nur einer der beiden. Samu Haber und Rea Garvey entschieden sich letztlich für Antonio. Er habe es verdient, diese Reise weiterzugehen. Und Alex hat wenigstens seine ständigen Gänge in den Beichtstuhl vermieden.