Sommerhaus der Stars Menowin Fröhlich Senay Ak
Menowin und Senay bei dem Spiel "Lippenbekenntnis". Foto: TV Now

Im Sommerhaus der Stars liegen die Nerven allmählich blank. Willi hintergeht sogar seine langjährige Freundin und Menowin stiehlt allen die Show. Unsere Highlights der vierten Folge.

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Idiot des Tages

Nach seinem Rauswurf wollte Michael Wendler sofort los. Nicht mal die eine angedachte Nacht würde der Schlagersänger mit seiner Laura noch in dem Haus verbringen, in dem er zur Persona non grata ernannt worden war. Doch die gepackten Koffer beeindruckten die Produzenten des Sommerhauses wenig.

Da wollte der Wendler die ganz große Keule schwingen und drohte RTL mit der Polizei. Um ihn vollends vorzuführen, beendete der Privatsender die Szene direkt im Anschluss und zeigte nun als Fortsetzung nur noch, wie der Wendler morgens zerstreut im Haus aufwacht und mit seiner Laura davonschleicht. Die Polizei war offenbar nicht gekommen.

Das Sommerhaus der Stars Michael Wendler Laura
Auszug von Michael und Laura. Foto: TV Now

Aufreger des Tages

Roland und Steffi haben es schon seit Beginn der Sommerhaus-Staffel schwer. Freunde konnten sie bislang nicht wirklich finden und auch in der jüngsten Folge wollte sich niemand so recht um das Auswanderer-Paar kümmern – und das, obwohl Steffi krank war und einfach nur ihre Ruhe wollte.

Für Roland, der sich bislang eher naiv und leicht manipulierbar präsentierte, ein echter Aufreger. Immer wieder bat er seine Sommerhaus-Mitstreiter um Rücksicht, doch niemand wollte sich daran halten. Selbst dann nicht, als Roland der Kragen platzte und er mit einem „Schluss! Aus! Es reicht jetzt“ die Auseinandersetzung zwischen Jasmin und Sabrina (siehe „Streit des Tages“) am Krankenbett seiner Frau unterbinden wollte. Immerhin: Mit seiner Nominierung von Willi und Jasmin teilte er gegen das bislang dominanteste Paar aus – und bewies zum ersten Mal, dass er einer drohenden Konfrontation nicht aus Weg gehen würde.

Fremdschäm-Moment des Tages

Eigentlich wird die Toilette im Sommerhaus von den Bewohnern gehasst. So darf beispielsweise benutztes Toilettenpapier nicht im Klo runtergespült, sondern muss anderweitig entsorgt werden. Die Folge: Ekel- und Stinkalarm! Willi Herren und seine Jasmin hielt das allerdings nicht davon ab, es genau auf dieser Toilette zu treiben. Der Grund: Die Herrens wollen ein gemeinsames Kind.

Vor den Augen der anderen begannen beide zunächst wild rumzuknutschen,sich mit Komplimenten zu überhäufen und alberne Blicke zuzuwerfen, bevor Jasmin ihren Mann aufforderte, auf das Klo zu kommen – der einzige kamerafreie Ort im Sommerhaus.

Beide verschwanden für ein paar Minuten – und gaben ihr Techtelmechtel anschließend offen zu. Und wie war der Sex auf der Ekel-Toilette? Willi hat dazu eine klare Meinung: „Mit Romantik hatte das wenig zu tun, aber es war effektiv.“

Die anderen Bewohner konnten der Aktion allerdings nur wenig abgewinnen. Menowin fand die Vorstellung „eigentlich eklig“. Auch Sabrina zeigte sich verwundert: „Auf der Toilette kann man nicht geil werden.“ Vor allem die Enge des WCs mache Geschlechtsverkehr normalerweise unmöglich. Jasmin zeigte sich davon unbeeindruckt und meinte: „Mich kann man auch zusammenklappen.“ Aha!

Spiele des Tages

Der Unterhaltungswert von Spiel eins hielt sich in Grenzen. Pro Paar sollten Frau und Mann schnellstmöglich je vier Sätze auswendig lernen und gemeinsam mit einem künstlichen Gebiss als Gedicht vortragen. Um es abzukürzen: Elena und Mike gewannen, weil sie es nach rund fünf Minuten geschafft hatten und waren somit bei der Nominierung geschützt. Die übrigen Kandidaten lieferten viel Gesabber und abenteuerliche Ergebnisse.

Dachdeckerin Sabrina und ihr Graf benötigten sage und schreibe 28 Minuten – für vier kurze Sätze. Und zwei Paare schafften es gar nicht – darunter wie immer die Abbrecher-Könige Senay und Menowin sowie Benjamin und seine Kate. Das „seine“ können wir wohl bald streichen, denn die beiden bekamen sich in Spiel eins bereits übel in die Wolle. Benjamin konnte sich nicht einen Satz merken, so dass nicht nur Kate überlegte, wie der frühere Caught-in-the-Act-Sänger jemals einen Song auf die Kette bekommen konnte. Doch der Streit über die geringe Gedächtnisleistung war nur der Anfang.

Sommerhaus der Stars Steffi Bartsch
Steffi im Spiel „Zwerg gießt Blümchen“. Foto: TV Now

In Spiel zwei gerieten die beiden nicht nur in luftiger Höhe ins Wanken, vielmehr geriet ihre Beziehung in Gefahr. Aufgabe des männlichen Parts war es, Wasser in eine Gießkanne zu füllen und über einen Spanngurt in die Mitte des rund zehn Meter hohen Gerüstes zu bringen, um es dort dem weiblichen Part in eine Schale zu gießen. Die Frauen mussten wiederum zurück und das eingesammelte Wasser in einen Trichter kippen. Wenn dieser voll wurde, war die Aufgabe geschafft.

Benjamin hatte sichtlich Probleme mit seiner Höhenangst und wollte partout, dass Kate nichts mehr sagt. „Shut up!“, fluchte er nicht nur einmal. Doch Kate wollte unbedingt kommunizieren. Sie redete und redete und redete auf Benjamin ein. Das passte nicht zusammen und so stellten sie noch beim Drahtseilakt mit zunehmender Dauer fest, dass ihre Beziehung an einem seidenen Faden hängt, der in Kürze im Sommerhaus reißen müsste.

Das Spiel meisterten sie übrigens noch, aber anschließend war Eiszeit angesagt. Direkt nach dem Spiel prangerte Kate noch an, dass Benjamin beim Thema Nachwuchs immer gleich dicht machen würde. Weiteres Wasser auf die Streitmühle.

Sommerhaus der Stars Benjamin Boyce Kate Merlan
Kate und Benjamin geraten aneinander. Foto: TV Now

Ach ja, das Spiel gewannen wenig überraschend wieder Yeliz und Johannes, die somit ebenfalls vor einer Nominierung geschützt waren.

Spruch des Tages

Folge vier zeigte auf eindrucksvolle Weise, dass die Nerven im Sommerhaus allmählich blank liegen – zumindest bei den meisten. Will Herren brachte den Wahnsinn auf den Punkt: „Und ich hab gedacht am Ballermann ist es schlimm.“

Streit des Tages

Zwischen Sabrina und Jasmin flogen ordentlich die Fetzen. Grund für die Auseinandersetzung: eine Packung Schinken. Diese hätte Jasmin nach Ansicht Sabrinas wegräumen sollen, doch Willis Gattin wollte am Schinken ein Exempel statuieren und stellte sich stur.

Es entwickelte sich ein ausgiebiges Streitgespräch, das tieferliegende Konflikte aufkochen ließ: Sabrinas Lebensgefährte Thomas, dem später von Johannes unterstellt wurde, er sei wegen des freundschaftlichen Verhältnisses von Willi und Sabrina eifersüchtig, nannte Jasmin eine „Schlampe“, was Willi wiederum auf die Palme brachte. Und auch Jasmins Verhalten gegenüber Sabrina lässt vermuten, dass auch ihr die Willi-Sabrina-Freundschaft ein Dorn im Auge ist.

Sommerhaus der Stars Sabrina Lange Jasmin Herren
Sabrina und Jasmin haben etwas zu klären. Foto: TV Now

Später trafen sich die beiden Streithühner noch einmal zu einem klärenden Gespräch, bei dem sich Jasmin bei Sabrina entschuldigte. Doch nachdem der Konflikt aus der Welt geschafft schien, setzte Willi am Abend doch tatsächlich Sabrina und Thomas auf die Abschlussliste.

Die ehemalige Big-Brother-Teilnehmerin nahm das ihrem Freund (Sabrina betont gerne, dass sie und Willi sich seit Ewigkeiten kennen) logischerweise krumm – und nominierte entgegen ihrer eigentlichen Absicht Willi und Jasmin.

Sabrina und Thomas bekamen letztendlich die meisten Stimmen. Die Sache schien klar: Die Streitigkeiten haben ein Ende, doch dann kam unser Held des Tages…

Held des Tages

Die Entscheidung war noch nie so klar! Menowin Fröhlich hat sich das Beste für den Schluss aufgehoben. Der 31-Jährige wartete schön ab, bis die Nominierungen vollzogen waren und alle Paare so richtig Hass aufgebaut hatten. Und als fast alle Bewohner ein wenig Glück empfanden, dass in Sabrina und Thomas zumindest ein Teil des Problems das Sommerhaus verlassen muss, ließ er die Bombe platzen. Genüsslich verkündete er, dass seine Lebensgefährtin Senay und er entschieden hätten, aus freien Stücken zu gehen, weil es wichtigeres im Leben gäbe.

Konsequenz ist, dass sich die im Clinch liegenden Paare weiter in voller Stärke bekriegen werden und wir uns auf weitere Sommerhaus-Folgen mit eskalierenden und dramatischen Szenen freuen dürfen. Dafür müssen wir Menowin einfach dankbar sein.

Menowin war in dem Moment schon alles egal, er hatte noch mehr im Köcher. Als er seinen Abschied schon ziemlich gut inszeniert hatte, erhob er noch einmal die Stimme, kniete nieder, hielt eine überraschend durchdachte Rede und machte Senay einen Heiratsantrag, den sie nicht ablehnen konnte. Herzlichen Glückwunsch!