Rammstein plant XXL-Silvesterkonzert – vielleicht sogar in NRW

Die Berliner Band Rammstein plant ein XXL-Silvesterkonzert vor bis zu 150.000 Zuschauern. Als Austragungsorte kommen München oder NRW in Frage.
Foto: dpa/Axel Heimken
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Es könnte die Silvesterparty Europas werden. Die Berliner Schockrocker Rammstein planen ein gigantisches Silvesterkonzert. Bislang gilt als aussichtsreichster Austragungsort die Theresienwiese in München. Das Areal des Oktoberfestes ist der einzige Platz in der bayrischen Hauptstadt, der genug Fassungsvermögen hat.

Allerdings muss bis zum 10. August eine Entscheidung gefällt sein. Denn bis dahin will die Konzertagentur Leutgeb Planungssicherheit haben, wie „Bild“ schreibt. Sollte sich die Stadt München gegen eine Austragung entscheiden, würde die Band wohl nach NRW kommen. Dort aber ist noch kein potentieller Kandidat vorgemerkt.

In München stünde der Band ein Drittel des Wiesn-Areals zur Verfügung, was in etwa 150.000 Quadratmetern entspricht. Neben dem Konzert soll dann auch Münchens alternativer Weihnachtsmarkt, das Winter-Tollwood, stattfinden. Für den Aufbau des Konzerts sollen zwei Wochen Vorlaufzeit eingeplant sein.

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Das Konzert selbst soll dann ab 20 Uhr losgehen. Vier Stunden soll die Show dauern und pünktlich mit dem Countdown ins Jahr 2023 enden. Vor möglicher Lärmbelästigung sollen die Anwohner hingegen keine Angst haben. So soll das neueste Equipment genutzt werden, um den Schall und die Tonübertragung so erträglich wie möglich zu gestalten.

Für Karten wird man sich aber wahrscheinlich beeilen müssen. Denn die letzten Konzerte der Berliner Band waren in Windeseile ausverkauft. Als 2019 ein Konzert in München angekündigt war, ließ dies die Server bereits nach kurzer Zeit zusammenbrechen.