Foto: Jens Kalaene/dpa
Foto: Jens Kalaene/dpa

Gerade einmal zwei Monate ist es nun her, dass Jens Büchner an den Folgen einer schweren Lungenkrebserkrankung in einem Krankenhaus auf Mallorca verstarb. Im Vorfeld eines geplanten Benefiz-Konzerts für die Kinder des ausgewanderten Schlagersängers gibt es nun aber mächtig Stunk.

Am 17. Januar gedachte Daniela noch mit einer Instagram-Story ihrem Mann. „Heute vor 2 Monaten ist unsere Welt zerbrochen. Vermisse dich so sehr“, schrieb die 40-Jährige zu einem Foto, das die beiden küssend am Strand zeigt. Untermalt war das Foto, das auch die beiden Zwillinge Jenna Soraya und Diego Armani zeigte, mit Whitney Houstons Liebeslied „I will always love you“. Die Trauer ist also noch allgegenwärtig. Zur Ruhe kommt die Witwe dennoch nicht wirklich, denn vor dem geplanten Konzert zugunsten ihrer Kinder brodelt es hinter den Kulissen gewaltig.

Vor dem Event unter dem Motto „Goodbye Jens – Party-Stars halten zusammen“, an dem Schlagergrößen wie Mia Julia, Mickie Krause, Costa Cordalis und Jürgen Drews teilnehmen werden, werfen die Fans Büchner vor, sich das Geld in die eigene Tasche stecken zu wollen. „So ein Quatsch. Das Geld war nie für Daniela gedacht, sondern immer für Jens‘ acht Kinder, seine leiblichen und die Stiefkinder“, verteidigt Veranstalter Markus Krampe die fünffache Mutter im „Express„. Der Erlös werde zu gleichen Teilen zwischen  Malle-Jens‘ leiblichen und den Stiefkindern aufgeteilt. Dennoch haben die Kommentare im Netz Büchner offenbar zum Nachdenken gebracht: Sie entschied sich, einen Teil der Einnahmen zu spenden.

Aber auch das Line-Up des Konzerts sorgt für Diskussionen. Weil die Sängerinnen Melanie Müller und Marion „Krümel“ Pfaff nicht gebucht wurden, holten sie zum Rundumschlag aus. Müller, die auf Mallorca eine Imbissbude betreibt, bezeichnete alle auftretenden Künstler – mit Ausnahme von Mickie Krause und Jürgen Drews – gegenüber „Bunte.de“ als Heuchler. „Die hätten Jens auf der Straße nicht einmal ‚Hallo‘ gesagt, außer, er hätte eine Kamera dabei gehabt“, fügte sie an.

Event-Manager Krampe gab später in der „Bild“ zu, „Krümel“ eher als Gastronomin denn als Sängerin eingeplant hatte. Für Müller hingegen scheint er nicht viel übrig zu haben: „Melanie ist in meinen Augen lediglich eine Ballermann-Bratwurstverkäuferin. Ich nehme sie als Sängerin überhaupt nicht wahr. Zumal sie selten ein gutes Wort über Jens verloren hat.“

„Krümel“, die Patentante der Büchner-Zwillinge Jenna Soraya und Diego Armani, habe sich inzwischen ganz aus der Sache herausgezogen und werde die gebuchten Flüge nicht antreten. An Müller, die nach eigener Aussage bei einer Buchung noch einlenken würde, richtete Ballermann-Star Mia Julia indes noch ein paar warme Worte, nachdem diese sie namentlich der Heuchelei beschuldigt hatte. Auf Instagram ätzte sie: „Sooo Frau Müller, hat mal wieder versucht über meinen Namen PR zu bekommen! Aber ich verstehe das schon mal langweilig werden kann im Winter. Man sogar aus Neid und Missgunst sich verleiten lässt, gegen Menschen zu schießen die für einen guten Zweck und vollkommen gratis Kindern helfen wollen, die ihren Vater verloren haben.. Tolle Wurst Fr. Müller.“

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Das Konzert soll am 23. Februar ab 14 Uhr in der Grugahalle in Essen stattfinden.

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