Foto: Screenshot RTL
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Willi Herren ist am Samstag nach nur zwei Songs von der Bühne beim „Olé auf Schalke“ in der Veltins-Arena geschmissen worden. Nun, einen Tag später, meldet er sich bei Instagram zu Wort und geht hart mit dem Veranstalter ins Gericht.

Es gehört mittlerweile zum festen Bestandteil seiner Show: Herren lästert, wann und wie er nur kann über den Wendler, mit dem er sich im Sommerhaus der Stars 2019 zerstritt. Er verspottet ihn, macht sich über ihn lustig und äfft ihn nach.

Für Veranstalter, die sowohl Herren als auch den Wendler buchen, wurde das zu einem Problem. Wie am Freitag bekannt wurde, sprachen sowohl die Megapark-Verantwortlichen als auch der Veranstalter der Schlager-Party „Olé auf Schalke“ dem 44-Jährigen ein Lästerverbot aus. Die klare Ansage: Kein Wendler-Bashing mehr auf der Bühne!

Herren jedoch nahm die Ansage nicht so ganz ernst. Am Samstag flog er bei der Schalke-Olé-Party nämlich tatsächlich von der Bühne, weil er es einfach nicht lassen konnte, sich über den Wendler und seine 28 Jahre jüngere Freundin Laura Müller lustig zu machen.

Was ist passiert? Zwei Stunden nach dem Wendler war Herren um 16.40 Uhr mit seiner Show an der Reihe. Beim Gaucho-Song verzichtete Herren zwar auf die Nennung des Namens „Wendler“. Dennoch war hier allen klar, um wen er sich gerade lustig macht. Laura hingegen wurde beim Namen genannt: „So geht die Laura, die Laura die geht so…“, sang Herren, um kurz darauf mit einer entschuldigenden Geste zu sagen: „Ich hab‘ nicht ‚Wendler‘ gesagt.“

Die Folge: Der Veranstalter griff hart durch, nach nur zwei Songs wurde Herren von der Bühne geschmissen. Wie die „Bild“ berichtet, habe der Moderator Herren zu dessen Erstaunen mit den Worten: „Danke Willi Herren. Auf Wiedersehen“ abmoderiert.

Veranstalter Markus Krampe äußerte sich gegenüber der Zeitung: „Wir sind hier bei der ‚Olé Party‘ zu professionell, um uns von einzelnen Künstlern auf der Nase rumtanzen zu lassen.“

Mittlerweile hat sich auch Herren zu dem Vorfall geäußert. Auf Instagram schreibt er: „Ihr Lieben, was mir jetzt auf Schalke passiert ist, habe ich auch noch nicht erlebt. Und das will bei meinem Leben was heißen!“ Herren weiter: „Nachdem ich auf der Bühne vor 60.000 feiernden Fans den Song ‚So gehen die Deutschen‘ gesungen habe wurde ich vom Veranstalter von der Bühne genommen. Ich hätte andere Künstler oder deren Lebensgefährten beleidigt.“ Man könne sich den Auftritt in seiner Story anschauen und solle sich selbst ein Urteil bilden.

Für Herren handle es sich bei seinem Rausschmiss um PR für die Veranstaltung – auf seine Kosten. „Und die der Fans, die gerne meinen kompletten Auftritt gesehen hätten!“

Ob sich Herren zukünftig wenigstens im Megapark auf Mallorca an das Läster-Verbot hält, wird sich zeigen. Falls nicht, droht ihm dort womöglich der erneute Rausschmiss. Es wäre nicht das erste Mal, dass der Megapark Herren vor die Tür setzt. Bereits im Juli 2018 feuerte die Kult-Disco den Schlagersänger.