Treffen sich Christian Lindner und David Hasselhoff in einer Talk-Show und beginnen zu streiten – damit hätte man in dieser Form auch nicht rechnen können. Thema war eigentlich der Klimaschutz, irgendwann wurden die beiden aber auch persönlich.

Was das Ganze eigentlich noch abstruser erscheinen lässt, ist, dass „The Hoff“ eigentlich gar nicht für den Klimateil der ZDF-Show „Lanz“ als Gesprächsgast eingeplant war. Dafür wurde neben Lindner auch Aktivistin Luisa Neubauer eingeplant.

Hasselhoff hingegen ist aktuell auf Promo-Tour in Deutschland, im Herbst kehrt er dann nach Europa zurück, um auf große (Musik-)Tour zu gehen. Das muss natürlich entsprechend beworben werden, dafür war auch der „Lanz“-Auftritt gedacht.

Dann begann Hasselhoff aber, sich ziemlich über Politiker aufzuregen. „Sie stören eigentlich nur […] Sie können nur reden. Das ist überall dasselbe, auch in den USA.“ Damit hat er schon mächtig gegen Lindner ausgeteilt. Der FDP-Chef konterte: „Die Grünen wollen drei Flüge pro Mensch und Jahr. David Hasselhoff wäre nicht hier mit dieser Politik.“

Der 66-Jährige sah aber nicht ein, Verantwortung für politische Themen auf sich zu nehmen: „Was soll ich da sagen, ich bin nur Entertainer! Die Politiker müssten etwas ändern, aber die stören nur.“ Einen anderen Politiker nannte „The Hoff“ dann beim Namen. „Trump […], der twittert nur. Und das ist unser Präsident. Kommt schon, wirklich, werd‘ mal erwachsen.“

Lindner sprach daraufhin von einer „Vorbildfunktion“ Hasselhoffs als „globaler Prominenter“ und haute noch einmal drauf. „Man kann nicht auf einer Seite über mehr Klimaschutz reden, auf der anderen Seite hat man Millionen Flugmeilen.“

Es ging also hitzig zur Sache zwischen dem Entertainer und dem Oppositionspolitiker. Die passende Zusammenfassung lieferte die Person, die zwischen den beiden saß und merkte, dass sich die Diskussion immer mehr hochschaukelte.

Aktivistin Neubauer schrieb nach der Sendung auf Twitter: „Kurz vor Ende resümierte Hasselhoff: ‚That’s the weirdest show I’ve ever been to.‘ Word.“ Sie stimmte ihm also noch zu. Damit hätte wahrscheinlich auch Gastgeber Lanz nicht gerechnet.

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