Foto: AFP / Valery Hache
Foto: AFP / Valery Hache

Da hatte es aber jemand eilig: Am Mittwochmorgen wurde Boris Becker auf einem Waldweg bei Pforzheim von einem Förster gestoppt. Die Tennislegende war auf dem Weg ins Sky-Studio nach München.

In Karlsruhe musste der 51-Jährige einen Zug erreichen, um rechtzeitig vor dem Champions-League-Achtelfinale zwischen dem FC Bayern München und FC Liverpool einzutreffen. Blöd nur, dass die A8 zwischen Pforzheim und Karlsruhe für mehrere Stunden gesperrt war.

Aber Boris Becker wäre nicht Boris Becker, wenn er nicht eine zündende Idee hätte. Wie der „SWR“ berichtet, änderten er und sein Chauffeur kurzerhand die Route, wählten einen Weg durch den Gemeindewald von Remchingen. Und der dreifache Wimbledon-Sieger zeigte sogar vollen Körpereinsatz, räumte auf dem Weg liegende Äste zur Seite.

Förster Thomas König zeigte sich jedoch wenig beeindruckt. Er hielt den Wagen an und stellte Becker und seinen Chauffeur zur Rede. Zwar verlief die Begegnung nicht ganz so drastisch, wie der vierfache Vater später bei Sky berichtete („Der Förster stand mit einer Kettensäge vor mir. Das wäre fast blutig ausgegangen.“), aber zumindest einer Anzeige der Gemeinde wird er wohl kaum entgehen können.

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