Sylvie Meis Roland Kaiser Semperopernball 2019
Foto: dpa/Britta Pedersen +++ dpa-Bildfunk +++

Ihre Reize sind ihr Kapital: Sylvie Meis steht zu ihrem Körper und zeigt diesen gerne. Doch bei den Verantwortlichen des Opernballs kam die Freizügigkeit nicht so gut an: Die 41-Jährige wird die Veranstaltung 2020 nicht mehr moderieren.

Der „Bild“ sagte Hans-Joachim Frey, der Chef des Dresdner Semperopernballs: „Wir waren mit Sylvie Meis als Moderatorin eigentlich sehr zufrieden. Aber sie hat in diesem Jahr so tief ausgeschnittene Kleider getragen, dass das für unser konservatives Klientel zu freizügig war. Es gab sehr viel Kritik.“

Doch was für ein Outfit trug Meis eigentlich? Antwort: Ein silbernes Ballkleid mit schönen Verzierungen, ausgestelltem Rock. An sich nichts Anzügliches – wäre da nicht der V-Ausschnitt, der bis zum Bauchnabel reichte.

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Bei Co-Moderator Roland Kaiser stößt die Entscheidung trotzdem auf wenig Verständnis. Er hätte nicht den Eindruck gehabt, dass die Ex-Frau von Rafael van der Vaart zu freizügig gekleidet war. „Man hätte ja vorher die Möglichkeit gehabt, sich Sylvies Kleid anzuschauen. Sich im Nachhinein zu beschweren, finde ich unfair.“ Und diese Möglichkeit nahm der Veranstalter offenbar auch wahr, Opernball-Chef Frey sei der tiefe Ausschnitt allerdings nicht aufgefallen.

Bleibt nur noch die Frage, wie Meis die ganze Sache sieht. Und sie hat eine klare Meinung. „Natürlich ist Mode Geschmackssache, und man schafft es nicht immer, es allen recht zu machen. Als Frau sollte man jedoch selbstbewusst auftreten und zu seiner Weiblichkeit stehen dürfen“, sagte sie. „Mein Ausschnitt mag tief gewesen sein, jedoch ließ er nicht so tief blicken wie das Argument, mich deswegen nicht mehr als Moderatorin zu engagieren. Dieses Argument oder ein anderes war mir bisher auch nicht mitgeteilt worden.“

Wir meinen: Go for it, Sylvie! Aber wir gehen eben auch nicht auf einen Opernball.