Schwesta Ewa im BGH
Foto: dpa/Fabian Sommer

Rund 540.000 Menschen dürften sich beim Scrollen durch ihre Instagram-Timeline kürzlich gefragt haben, wessen Hintern ihnen da gerade entgegengesprungen ist. Antwort: Schwesta Ewa.

Das ist auf den ersten Blick allerdings nicht erkennbar, denn das Gesicht der Rapperin ist auf dem Foto nicht zu sehen. Zumindest die Tattoos geben aber einen Hinweis darauf, denn selbst in Zeiten, in denen Tätowierungen mehr in Mode sind denn je, sticht Ewa mit ihren üppigen „Bemalungen“ noch heraus.

Entstanden ist der Schnappschuss in Polen, der Heimat der 35-Jährigen. Dort verbringt sie gerade mit Töchterchen Aaliyah Jeyla ihren Urlaub. Eine passende Bildunterschrift darf natürlich nicht fehlen. „Ich weiß ja nicht wie ihr es seht… aber ich sehe es irgendwie immer anders 😂😂😂 schöne Grüsse aus POland“, schreibt die frischgebackene Mama.

In Hashtags verpackt erklärt Ewa das extrem freizügige Bild. „Ich liebe nunmal solche Bilder. Was soll ich machen, Kurwa?“, meint sie, ehe sie ihren Po mit den Hashtags #heckantrieb, #1200ps, #bugattiveyron preist. Und auch die Fans sind begeistert: Mehr als 50.000 Instagram-User gefiel das Foto bisher.

Wer das Profil der Schwesta in der jüngeren Vergangenheit aufmerksam verfolgt hat, dem dürfte aufgefallen sein, dass die Rapperin extrem viel nackte Haut zeigt. Der Grund liegt auf der Hand: Nach der Entbindung unterzog sie sich einer Operation, bei der ihr laut „Bild“-Informationen rund 3,5 Kilogramm Eigenfett entnommen und in Brüste sowie Hintern gespritzt wurden. Das Ergebnis muss logischerweise aus jedem Winkel präsentiert werden!

Jeden, der jetzt regelmäßig auf solche heißen Schnappschüsse hofft, müssen wir enttäuschen: Im Frühling war Schwesta Ewa endgültig zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Wann genau sie die Strafe absitzen muss, ist aber noch nicht bekannt.

Ewa Müller, die sich später in Ewa Malanda umbenennen ließ, wurde als ältestes von drei Kindern im polnischen Koszalin geboren und wuchs ohne ihren leiblichen Vater auf. Später kam sie in Kiel erstmals mit dem Rotlichtmilieu in Kontakt und begann im Alter von 16 Jahren als Prostituierte zu arbeiten und wurde von Crack abhängig. 2012 trat sie in Liedern von Xatar und dem Rap-Duo Celo & Abdi als Rapperin in Erscheinung, ihr Debütalbum „Kurwa“ folgte im Januar 2015.

Im November 2016 wurde Malanda in Oeventrop vom SEK vorläufig festgenommen. Die zahlreichen Vorwürfe: Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung, Zuhälterei, Körperverletzung sowie Steuerhinterziehung. Malanda saß daraufhin in Untersuchungshaft. Im Juni 2017 wurde sie wegen 35-facher Körperverletzung, Steuerhinterziehung und sexueller Verführung Minderjähriger verurteilt – im April dieses Jahres bestätigte der Bundesgerichtshof das Urteil.