Sara Kulka
Foto: Instagram/sarakulka_

Sara Kulka hat in ihrer Jugend harte Drogen konsumiert. Dieses krasse Geständnis sorgte für Aufhorchen bei ihren Fans. Die mutige Beichte wird nun allerdings von einem Instagram-Nutzer dafür genutzt, das Model zu diskreditieren.

In einem RTL-Interview hat die zweifache Mutter von ihrer Drogen-Vergangenheit im Teenager-Alter erzählt. Nachdem sie bereits mit zwölf Jahren angefangen hatte, zu rauchen, ging sie anschließend zum Cannabis-Konsum über. Es folgten noch härtere Drogen wie Ecstasy. „Mit 15, 16 war ich dann richtig drin mit Crystal Meth ein halbes Jahr, also extrem abhängig“, so Kulka.

Sie sei ein „Horror-Teenager“ gewesen, die Drogen wirkten sich auf ihre Psyche aus. „Ich habe auch gemerkt, dass Gehirnzellen von mir abgestorben sind und dass ich auch ein bisschen dümmer geworden bin“, berichtet die gebürtige Polin.

Ab ihrem 18. Lebensjahr verdiente sich Kulka, die sich 2015 auch schon nackt für den Playboy fotografieren ließ, ihren Lebensunterhalt mit dem Strippen in Nachtclubs – und entkam dem Drogensumpf. Mittlerweile ist die heute 29-Jährige glücklich verheiratet und die Mutter zweier Kinder. Über ihre Vergangenheit sagt sie: „Es ist kein Lebensabschnitt, auf den ich stolz bin oder an den ich gern zurückdenke, aber er gehört zu mir und gerade die negativen Seiten im Leben machen einen stärker und ich habe auf jeden Fall daraus gelernt.“

Ihren Fans will Kulka mit ihrer Beichte Mut machen und zeigt: Es ist möglich der Drogensucht zu entfliehen und anschließend ein glückliches Leben zu führen. Ein Instagram-User nutzte ihre Beichte allerdings auf unschöne Weise aus und feindete die ehemalige „Germany’s next Topmodel“-Kandidatin nun in dem Sozialen Netzwerk an.

In ihrer Instagram-Story zeigt Kulka die entsprechenden Direktnachrichten, die sie erhalten hat: „Meth Junkie… Geile Mutter auf jeden Fall. Deine Kids können stolz auf Junkie Mama sein.“ Kulka reagiert verständnislos. Diese Nachricht sei keine Kritik, sondern Mobbing. Das Model warnt: „Ich stehe zu meiner Vergangenheit, aber ich will auch dazu sagen, dass diejenigen die gemobbt wurden, zu Drogen gegriffen haben.“

Sie selbst sei ein „extremes Mobbing-Opfer“ gewesen: „Von der ersten bis zur vierten Klasse. Und um cool zu sein, habe ich dann mit den Drogen angefangen.“ Sie schließt mit einem Appell: „Was dieser junge Mann da macht… Ich verstehe das nicht. Zeigt nicht mit dem Finger auf Menschen, die Fehler gemacht haben.“