Frederic Prinz von Anhalt
Foto: Annette Riedl/dpa

Prinz Frederic von Anhalt ist erst kürzlich aus seinem Wohnort Los Angeles nach Deutschland eingereist, um die Vorweihnachtszeit im Rheinland zu verbringen. Sein erster Abend in seinem Geburtsland ist jedoch maximal unglücklich verlaufen: Nach einem Sturz liegt von Anhalt nun im Krankenhaus. Offenbar war auch Alkohol im Spiel.

„Im Hotel Interconti stolperte Herr von Anhalt um circa 3.30 Uhr in seinem Zimmer, fiel mit dem Kopf gegen die Balkonscheibe und verletzte sich schwer am Kopf“, teilte das Management des 77-Jährigen unserer Redaktion am Donnerstag mit.

Der Prinz habe sich eine Schnittwunde zugezogen, die sehr stark blutete. Hotelmitarbeiter informierten Rettungskräfte, die von Anhalt mit Blaulicht in die Düsseldorfer Uniklinik brachten. Dort wurde seine Wunde mit 20 Stichen genäht. Laut Angaben der Ärzte trug er zudem eine schwere Gehirnerschütterung davon.

Aber wie konnte es eigentlich zu dem Vorfall kommen? Wegen seines Jetlags machte der Prinz am Mittwochabend noch einen Spaziergang. „Danach kam er zurück ins Zimmer, trank noch ein Glas Champagner und wollte sich hinlegen“, so das Management.

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Offenbar sorgte der Alkohol dafür, dass er gegen die Balkonscheibe knallte. Weil er sonst so gut wie nie trinke, war er „ein bisschen beschwipst“, berichtet von Anhalt der „Kronen Zeitung“. Der Prinz weiter: „Ich hörte einen Riesenknall und verlor das Bewusstsein. Als ich aufwachte, waren Sanitäter um mich herum.“

Nun muss von Anhalt erst einmal 48 Stunden unter Beobachtung im Krankenhaus bleiben. Ursprünglich habe er Weihnachten in München feiern und dann in die Schweiz zum Skifahren weiterreisen wollen. Ob seine Pläne durch den Vorfall in Gefahr sind, lässt sich zurzeit noch nicht abschätzen.