Nadja Abd el Farrag
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Am Jahresende ist Nadja Abd el Farrag am Ende – zumindest finanziell. Das hat sie jüngst in einem Interview publik gemacht. Und das ist noch nicht alles.

Das Jahr 2019 sollte für „Naddel“ besser werden als die vorausgegangenen. Sie zeigte sich früh in Angriffslaune und bezichtigte gleich mal ihren Ex, den Pop-Titan Dieter Bohlen, seine Freundin auszunutzen. Anschließend legte die 54-Jährige nach und erhob – 22 Jahre nach einem Zickenkrieg – gegen ihre Erzrivalin Verona Pooth schwere Vorwürfe.

Gebracht hat das nicht wirklich viel. Denn das TV-Sternchen wurde schnell von ihren eigenen Problemen eingeholt. Und die betreffen vornehmlich das liebe Geld. Selbst die Unterstützung von TV-Kult-Schuldnerberater Peter Zwegat half nicht. Im Gegenteil, „Naddel“ offenbarte in der Sendung wenig Einsicht bei der Problembehandlung. Zwegat: „Manchmal glaube ich, Sie haben nicht alle Latten am Zaun.“

Im Interview mit der Zeitschrift „Neue Post“ hat Abd el Farrag nun verraten, dass sie aktuell wieder bei ihrer Mutter wohnt. Der Einzug wurde nötig, weil neben Geld und Job nun auch schon lange Zeit eine Wohnung fehlt. „Jetzt, mit 54, lebe ich wieder bei meiner Mutter in Hamburg. Sie unterstützt mich immer. Dafür bin ich sehr dankbar.“

Aussicht auf Besserung ist nicht wirklich in Sicht: „Einen normalen Job kann ich nicht machen. Niemand stellt eine durch die Medien bekannte Person ein.“ Mag sein, womöglich gibt es aber noch andere Gründe.

Abd el Farrag gesteht: „Im Moment habe ich keinen Job und lebe von Luft und Liebe. Bis zum Ende des Jahres komme ich mit meinem Ersparten über die Runden. Danach wird es knapp.“ Von Liebe kann man nicht wirklich leben, zumal ihr offenbar auch ein Mann fehlt. Multi-Millionär und Pop-Titan Dieter Bohlen steht in jedem Fall nicht zur Verfügung.

Die Hamburgerin hofft auf „seriöse Jobangebote“. Kein leichtes Unterfangen nach einer TV-Karriere im „Dschungelcamp“, bei „Big Brother“ oder „Promiboxen“. Die nackten Tatsachen der früheren „DJane“, die sich einst für den Playboy auszog: 200 Euro Rente.

Immerhin, findet Abd el Farrag, habe sie ihre Alkoholprobleme im Griff. „Ich habe immer nur im normalen Maße getrunken, nicht jeden Tag“, erklärt sie. Wirklich überzeugend klingt das nicht.