Mirja du Mont Channel Aid Hamburg 2020
Foto: Georg Wendt/dpa

Die Welt der Tattoos ist eine ganz eigene. Und ebenso verzaubernd wie vielfältig. Auch Mirja du Mont ist bekennender Tattoo-Fan. Dass ihre Arme bereits voll mit der schwarzen Tinte waren, ist kein Geheimnis. Vor Kurzem hat sie sich zu einem weiteren, großen Schritt entschieden.

Der Ort des Geschehens: ihr Rücken. Und darauf ließ sich Mirja du Mont ein ziemlich ausgefallenes Motiv tätowieren: einen von Rosen umrahmten Raben. So sieht das Ganze aus:

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Die große Frage ist nun natürlich, was dahinter steckt. Denn ein Motiv in der Größe kann wohl kaum ohne Bedeutung daherkommen, oder? Völlig richtig! „Hinten ist ein schwarzer Rabe drauf. Der steht für Stärke und inneren Willen. Das war genau das Tier, was ich auf meinem Körper wollte, als ich 2018 so krank war. Ich musste richtig kämpfen“, verriet sie „Bild“.

Damit spielt die 44-Jährige auf einen Hörsturz an, den sie damals erlitt. Anschließend litt du Mont zudem unter Angststörungen.Zuvor hatte sich die Moderatorin nach 17 Jahren Ehe von ihrem Mann, dem Schauspieler Sky du Mont, mit dem sie zwei Kinder im Alter von 13 und 18 Jahren hat, getrennt und anschließend mit dem Mega-Tattoo begonnen. Eine harte Zeit, die mit diesem nun verarbeitet wurde: „Das Tattoo steht für Stärke, für Mut und für Neuanfang. Pfingstrosen und Ornamente sind drum herum. Ich wollte das nicht so hart lassen.“ Insgesamt habe sie drei Sitzungen bei ihrer Tätowiererin in Hessen verbracht – einmal sieben und zweimal je sechs Stunden.

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Neu ist das für sie allerdings nicht, denn schon im zarten Alter von gerade einmal 18 Jahren legte sich Mirja du Mont das erste Mal unter die Nadel und ließ sich am Po tätowieren. Es folgten etliche weitere. Zu sehen sind Teile der Körperkunst auf dem Instagram-Kanal ihrer Tätowiererin:

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„Ganz schön viel Tinte“, mag sich der Eine oder Andere jetzt im Hinblick aufs Alter vielleicht denken. Mirja du Mont, die im April eine Ausbildung als Visagistin erfolgreich abgeschlossen hat, ist das egal. „Mit 70 sehe ich im Bikini so und so nicht mehr so dolle aus. Da ist es egal, ob ich Tattoos habe oder nicht“, erklärte sie im Gespräch mit dem Blatt. „Man weiß ja gar nicht, wie lange man lebt. Man soll machen, wozu man Lust hat, in der Zeit, in der man lebt – und nicht in der Zukunft oder in der Vergangenheit leben. Und das mache ich.“ So kam es 2000 sicherlich auch dazu, dass sie sich für das Männermagazin „Playboy“ auszog.

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Ganz ohne Vorbereitung geht es dann aber doch nicht: „Du musst es wollen, dein Leben zu ändern, sodass du auf eigenen Beinen stehst. Dass man einfach eine Löwenmutter ist und für seine Kinder selber bezahlen kann. Ich wollte immer eine starke Frau sein, die auf eigenen Beinen steht. Es kommt irgendwann die Zeit, wo man nicht mehr so gefragt ist als Moderatorin und im TV. Deshalb habe ich mir ein zweites Standbein mit meiner Ausbildung geschaffen. Jetzt schreibe ich ein Buch über meine Krankheit.“ Wir wagen an dieser Stelle mal eine Prognose: Das nächste Tattoo wird eine Löwin! Wetten?