Nur drei Monate ist Mia Khalifa in der Porno-Industrie tätig gewesen, trotzdem zählt sie auch Jahre später zu den beliebtesten Erotik-Darstellerinnen der Welt. Doch was hat Mia mit ihren Sex-Filmen verdient?

In einem 80-minütigen Interview mit Megan Abbott spricht Khalifa offen über ihre kurze Laufbahn, ihr Leben nach den Pornos und wie sie auf Morddrohungen der Terrormiliz IS reagierte. Das YouTube-Video trägt den Titel „Mia Khalifa erzählt ihre Geschichte zum ersten Mal“.

https://www.youtube.com/watch?v=igkv5JDgduA

Die Crime-Fiction-Autorin Abbott aus Detroit ist inzwischen auch im Internet mit eigenen Videos aktiv, ihr Interview mit Khalifa hat bereits über 800.000 Views und bekam eine äußerst positive Rückmeldung.

Khalifa, gebürtige Libanesin, räumt in dem Video mit den Vorurteilen auf, sie haben in der Zeit zwischen 2014 und 2015 mit den Sex-Filmen Millionen verdient. Denn genau das höre sie immer wieder.

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Viele Fans dürften entsprechend überrascht gewesen sein, als Khalifa zugab, mit all ihren Sex-Filmen nur rund 10.000 Euro verdient zu haben. Nach ihrem Ausscheiden aus dem Business habe sie „keinen Penny mehr gesehen“.

Diese Aussage hat für viele Diskussionen im Netz gesorgt: Während einige die Pornobranche kritisieren und geschockt wegen der niedrigen Verdienste sind, sehen andere User die Aussagen von Khalifa kritisch.

„Du bist immer noch die Nummer zwei auf Pornhub und die zahlen eine Menge. Höre auf, sich mit den Pornos wieder ins Gespräch zu bringen“, schreibt Porno-Darstellerin Tana Lea. „Bei euch geht es ja schlimmer zu, als in der Musik-Industrie“, urteilt ein anderer Nutzer.

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Darauf hat sich dann wiederum Khalifa noch einmal gemeldet, um klarzustellen, dass ihr „nie Millionen versprochen“ wurden. Es sei ihr einzig darum gegangen, zu erklären, dass die Vorurteile schlichtweg nicht stimmen.

https://twitter.com/BENBALLER/status/1161105460172247041

Weltweite Aufmerksamkeit erlang die 26-Jährige dadurch, dass sie im Herbst 2014 in einer Dreier-Szene mit einer Hijab-Bedeckung zu sehen war. Dieser Auftritt erfolgte in der ersten Hochzeit des „Islamischen Staat“. Der IS wertete das anscheinend als Angriff auf die muslimische Kultur.

Entsprechend sah sich Khalifa vielen Morddrohungen der Terrormiliz ausgesetzt. „Sobald die Szene gepostet wurde, war es wie ein Lauffeuer. Irgendwann haben sie mir ein Bild meiner Wohnung von Google Maps geschickt“, erklärt die Libanesin.

Dass ihr das Angst gemacht hat, gibt sie im Rahmen des Interviews zu: „Das hat mir echt zugesetzt und ich bin erst einmal zwei Wochen in einem Hotel geblieben.“ Zunächst war ihr der Ernst der Lage aber nicht bewusst. So äußerte sie als erste Reaktion auf die Bedrohungen: „Zielt lieber auf meinen Kopf als auf meine Titten. Die waren nämlich teuer.“

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