Mega-Ärger für Philipp Plein, weil er halbnackte Frauen auf seinem Ferrari zeigt

Philipp Plein ist für seinen extravaganten Lifestyle bekannt. Bilder, die der Designer jetzt bei Instagram veröffentlicht hat, sorgen allerdings für mächtig Ärger. Sportwagen-Hersteller Ferrari wirft ihm gar Sexismus vor.

Aber was ist überhaupt passiert? Vor wenigen Tagen hatte Plein eine ganze Reihe Fotos und Videos auf seinem Instagram-Account veröffentlicht, auf denen leicht bekleidete Frauen vor seinem giftgrünen Ferrari 812 Superfast posieren.

Zu den Bildern schrieb er „Der Sommer hat gerade erst begonnen“, „Bleibt sauber“ oder auch „Autowäsche“.

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Ferrari selbst hat allerdings ganz offensichtlich nicht so viel Gefallen an den Bildern und Videos wie ein Großteil der 1,8 Millionen Abonnenten von Plein. Der Sportwagen-Bauer teilte dem Designer in einem Schreiben mit, dass dieser „Lifestyle absolut nicht übereinstimmend mit der Marke Ferrari“ sei. Vor allem die sexuellen Anspielungen der Frauen seien an sich einfach nur widerlich.

In der Folge drohte Ferrari Plein sogar mit rechtlichen Konsequenzen, sofern er die Bilder und Videos nicht innerhalb von 48 Stunden von seinen Seiten entfernen würde.

Und was machte Plein? Der Designer veröffentlichte das Schreiben bei Instagram und richtete deutliche Worte an das italienische Traditionsunternehmen. „Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie enttäuscht und empört ich über diese unfaire und völlig unangemessene Forderung bin.“ Er liebe Ferrari und sei seit zehn Jahren ein treuer Kunde. Daher sei dieser Brief einfach nur lächerlich.

In einem weiteren Post legte er Ferrari-Chef Louis C. Camilleri nahe, zwei Mal zu überlegen, bevor er seine Anwälte einen solchen Brief verfassen lasse. Plein habe in den vergangenen zehn Jahren vier Ferrari gekauft und sei noch immer „sprachlos über das unprofessionelle und aggressive Verhalten des Unternehmens Ferrari gegenüber seinen Kunden.“

Zudem kündigte er an, die Bilder nicht löschen zu werden. Stattdessen werde er „rechtliche Schritte gegen Ferrari“ einleiten. Außerdem erwarte er eine offizielle Entschuldigung von Ferrari-Chef Camilleri. Scheint also ganz so, als sei hier das letzte Wort noch nicht gesprochen.