Lindsey Vonn
Foto: Michael Kappeler/dpa

Erst am Mittwoch gab Richard „Mörtel“ Lugner stolz bekannt, dass ihn Ex-Skistar Lindsey Vonn zum Wiener Opernball begleiten werde, doch jetzt erteilte ihm die 35-Jährige eine Absage.

In einem Tweet ließ Vonn ihre rund 1,1 Millionen Follower wissen, dass sie die Wiener Staatsoper nicht besuchen werde. „Ich hatte eine tolle Zeit in Österreich vergangene Woche und freue mich auf den nächsten Besuch“, so die US-Amerikanerin am Freitag auf Twitter. Der Ball findet am 20. Februar statt.

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Lugner reagierte auf die mutmaßliche Absage kurz angebunden. „Soll mir recht sein“, sagte er Radio Austria. Die „Oberösterreichischen Nachrichten“ zitieren zudem aus einer Stellungnahme von Lugners Büro, dass es „rechtliche Probleme“ gebe, „die wir mit den Anwälten klären müssen.“ Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur wollte Lugners Sprecherin das Thema zunächst nicht kommentieren.

Richard Lugner ändert für Lindsey Vonn sein Beuteschema beim Wiener Opernball

Der 87 Jahre alte Lugner hatte bei der Bekanntgabe am Mittwoch stolz mit einem freizügigen Foto Vonns vor den Kameras posiert und dieses kommentiert. Er habe die 35-jährige US-Amerikanerin deshalb ausgesucht, „weil sie hervorragend Deutsch spricht.“

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Vonn hat mehrfach den Gesamt-Weltcup gewonnen und vor einem Jahr ihre Karriere beendet. Sie wäre die erste Topsportlerin gewesen, die Lugner zum Opernball begleitet.

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Der 87-Jährige besucht seit fast 30 Jahren zusammen mit bekannten Persönlichkeiten den Opernball und zahlt dafür eine unbekannte Summe. Damit sorgt er stets für großes Aufsehen vor und während der wichtigsten gesellschaftlichen Veranstaltung Österreichs. Zugleich nutzt der Bauunternehmer den medialen Wirbel, um sein Einkaufszentrum mit rund 100 Geschäften in Wien zu promoten. Dort musste sein jeweiliger Stargast in der Vergangenheit vor Besuch des Opernballs Autogramme geben.

Zu den Gästen zählten in den vergangenen Jahren Elle Macpherson, Sophia Loren, Pamela Anderson und Kim Kardashian. Glücklich war Lugner mit seinen Besucherinnen schon öfter nicht: Kardashian etwa ließ „Mörtel“ nach kurzer Zeit allein auf dem Ball zurück.

Quelle: mit Agenturmaterial (dpa)