Lilly Becker
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Vor mittlerweile anderthalb Jahren haben sich Boris und Lilly Becker nach neun Ehe-Jahren getrennt. Seitdem hat sich die Niederländerin nur selten über die Zeit nach dem Liebesaus geäußert. Nun hat Lilly zumindest einen kleinen Einblick in ihr Seelenleben gegeben.

Im Interview mit der „Bild“ hat die 41-Jährige über ihre Probleme, nachdem sie und der einstige Tennis-Superstar sich dazu entschieden haben, getrennte Wege zu gehen, gesprochen.

„Es hat mich anderthalb Jahre gekostet, wieder auf den richtigen Weg zu kommen“, erklärt Becker über die Trennungsphase. „Ich habe geweint, gelacht und gelernt, damit umzugehen.“ Die Situation scheint das Model sehr mitgenommen zu haben.

In dieser Zeit hat sich Lilly besonders den Rat ihrer Großmutter („Wenn du mit niemandem reden kannst, geh auf die Toilette und heule dich aus“) zu Herzen genommen, sagt aber auch selbst: „Es gibt keine Strategie, um so etwas zu bewältigen.“

Zuflucht hat die 41-Jährige auch in der Religion gefunden: „Ich habe mich einfach zurückgezogen und viel mit Gott gesprochen.“ Diese Verbindung sei aber nicht erst in der Trennungssituation entstanden.

„Ich war schon immer sehr gläubig, habe meine Bibel, seitdem ich zwölf Jahre alt bin. Noch heute liegt sie neben meinem Bett. Als ich wirklich am Boden war, aber nicht reden konnte, hatte ich meine Bibel. Mit ihr in meinen Händen habe ich geweint“, erzählt Becker.

Auch wenn mittlerweile schon mehr als ein Jahr seit der Trennung von Boris vergangen sind, hat die Niederländerin aktuell keine Pläne, sich bald wieder auf Männersuche zu begeben. „Ich war fast 14 Jahre in einer Beziehung und bin nicht auf der Suche. Was ich am meisten brauche, ist Ruhe – keinen Mann“, gibt Lilly zu.