Bushido ist kaum noch zu erkennen. Der Rapper wirkt auf einem aktuellen Instagram-Foto deutlich breiter und massiger, als man ihn kennt. Doch die Meinungen gehen auseinander: Die einen sagen, Bushido sei dick geworden, die anderen meinen, er habe trainiert.

Sein Kollege Animus, mit dem Bushido zusammen Ende Dezember 2019 das Album „Carlo Cokxxx Nutten 4“, auch bekannt als „CCN4“, herausbrachte, postete das Foto, über das die Deutschrap-Fans diskutieren.

Macht euch selbst ein Bild, schaut euch das viel diskutierte Foto hier an:

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Bushidos breiter Bizeps sticht sofort ins Auge. Doch auch der Rest der Figur ist deutlich stämmiger als gewohnt. Der sonst so drahtige Bushido, der mit bürgerlichem Namen Anis Mohamed Youssef Ferchichi heißt, kommt jetzt genau so massig daher wie sein Partner Animus.

„Was für eine geile Zeit Bruder. Wir haben abgerissen. ❤️🔥“, schreibt Bushido zu dem Foto auf Animus‘ Instagram-Seite. Doch in der Kommentarspalte geht es vielmehr um seine neue Figur: „Bu ist so breit geworden alter“, meint einer. „Bushidos Bizeps sind so breit wie Flers kopf😂👌“, schreibt ein anderer amüsiert. „Anis auf Massephase oder was da los?“, fragt ein weiterer Fan. „Bushido einfach breiter als Animus geworden“, fasst ein anderer treffend zusammen. „Bushido scheint zugenommen zu haben. Steht ihm“, meint ein anderer Instagram-User. „Wasn das fürn tier 💪💪👌🏼“, fragt ein Fan beeindruckt. „Junge Bushido Maschine geworden“, postet ein anderer.

Und was steckt jetzt hinter dem neuen Look? Hat Bushido in der Corona-Pandemie einfach ein paar Kilos zugenommen? Oder trainiert er tatsächlich viel im Fitnesstudio und geht gerade auf Masse, wie viele in den Kommentaren unter dem Foto unken? Der Rapper selbst hat sich bislang nicht zu der Aufnahme geäußert.

Klar ist, dass Bushido bislang deutlich schlanker aussah. Auch auf den aktuellen Instagram-Fotos, die der Rapper zuletzt selbst postete, ist von der krassen Körperveränderung noch nichts zu ahnen.

So postete er vor drei Wochen noch dieses Foto. Schlank und rank wie eh und je:

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Und auch das Foto, das vor zwei Wochen am Geburtstag von Tochter Aaliyah entstand, deutete nicht auf den aufgepumpten Bushido hin:

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Bushido befindet sich seit Monaten in einem Rechtsstreit mit Arafat Abou-Chaker. Dieser soll den Rapper unter anderem genötigt und verletzt haben: Am 17. August (10.30 Uhr) beginnt am Berliner Landgericht der Prozess gegen den Chef eines bekannten arabischstämmigen Berliner Clans.

Zur Last gelegt werden ihm Freiheitsberaubung, versuchte schwere räuberische Erpressung, gefährliche Körperverletzung, Nötigung, Beleidigung und Untreue. Drei seiner Brüder im Alter von 39, 42 und 49 sind als Mittäter oder Gehilfen angeklagt, wie das Gericht am Montag mitteilte. Bushido ist in dem Verfahren als Nebenkläger zugelassen.

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Der 44-jährige Hauptangeklagte und der Rapper waren laut Mitteilung einst Partner im Musikgeschäft. Zu den angeklagten Taten soll es gekommen sein, nachdem Bushido die Geschäftsbeziehungen 2017 aufgelöst habe. Der Hauptangeklagte habe dies laut Gericht nicht akzeptieren wollen und von Bushido unberechtigt die Zahlung von angeblichen Schulden bzw. die Beteiligung an dessen Musikgeschäften gefordert. Auch um den Verkauf verschiedener Immobilien in Berlin und Kleinmachnow habe man gestritten.

Im Dezember 2017 und Januar 2018 habe der heute 44-jährige Hauptangeklagte den Rapper in sein Büro bestellt, dann die Räume von innen verschlossen und den Musiker ehrverletzend beschimpft und drangsaliert. Einer der Brüder sei bei beiden Treffen dabei gewesen, ein weiterer bei einem. Es ging laut Mitteilung um die Details der Trennungsvereinbarung.

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Bei dem zweiten Treffen habe der Hauptangeklagte Bushido eine halbvolle Wasserflasche aus Hartplastik an den Kopf geworfen, dieser sei leicht verletzt worden. Später habe er mit einem Stuhl nach ihm geschlagen. Die drei Brüder hätten auf den Musiker eingeredet, um unberechtigte Forderungen durchzusetzen. Bushido habe sich akut bedroht gefühlt und auch um die Sicherheit seiner Familie gefürchtet.

Dem mitangeklagten 42-Jährigen wird vorgeworfen, im März 2018 in Absprache mit dem Hauptangeklagten – aber ohne Wissen von Bushido – 180.000 Euro vom gemeinsamen Firmenkonto abgehoben zu haben.

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In einem weiteren Komplex geht es um die mutmaßliche Entführung der Kinder des angeklagten 39-Jährigen. Er soll sie im November 2018 gegen den Willen der ebenfalls sorgeberechtigten Mutter aus Dänemark mit nach Berlin genommen habe. Der Verdächtige sitzt in U-Haft.

>> Hintergrund: Skandal-Rapper Bushido – seine Musik, sein Leben, seine Erfolge <<

Quelle: Mit Agenturmaterial von der dpa