Knapp fünf Monate ist es nun her, dass Mya-Lecia Naylor plötzlich verstarb. Jetzt ist die Todesursache klar: Die junge Schauspielerin erhängte sich – unwillentlich.

Wie unter anderemder US-Blogger „Perez Hilton“ unter Berufung auf vorliegende Berichte schreibt, wurde der Tod tatsächlich durch Erhängen herbeigeführt. Es gibt jedoch ein großes „Aber“: Es soll sich nicht um einen Suizid gehandelt haben.

In dem ursprünglichen Bericht ist zu lesen, dass es zuvor zu einem Streit zwischen der 16-Jährigen und ihren Eltern gekommen war. Ihr Vater sei sich allerdings sicher, dass seine Tochter sich nicht hatte umbringen wollen: „Sie wollte vielleicht ihren Standpunkt rüberbringen, weil sie Hausarrest hatte. Ich glaube nicht, dass sie das gewollt hat. Es war eine Hals-über-Kopf-Entscheidung.“

Fakt ist: Naylor hatte den Grundstein für eine Karriere als Schauspielerin bereits gelegt, spielte 2012 im Hollywood-Film „Cloud Atlas“ an der Seite von Oscar-Preisträger Tom Hanks mit. „Sie war sehr daran interessiert, zur Schauspielerei zurückzukehren. Abgesehen vom Stress in der Schule war sie ein glückliches Kind. Sie hatte alles, was sie wollte“, erklärte ihr Vater weiter.

Sowohl die Polizei, die keine Hinweise auf einen Selbstmord in dem Handy des Teenagers fand, als auch der zuständige Gerichtsmediziner Toby Watkin unterstützen diese Ausführungen: „Mya-Lecia Naylor starb in der Croydon Universitätsklinik an den Folgen des tödlichen Drucks auf ihren Nacken. Meiner Meinung nach hatte sie nicht die Absicht, ihr eigenes Leben zu beenden. Ihr Tod war ein Unglück.“

Doch auch, wenn dies der Wahrheit entsprechen sollte, macht das den Tod der jungen Schauspielerin nicht weniger tragisch.

Wenn ihr selbst depressiv seid, Selbstmord-Gedanken haben, kontaktiert bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhaltet ihr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können