In Zeiten von Corona und der daraus resultierenden Quarantäne hat sich der Balkon zu einem Ort der Zusammenkunft entwickelt. Menschen singen dort gemeinsam oder beklatschen die Mitarbeiter des Gesundheitssektors – Katja Krasavice hat sich was anderes einfallen lassen.

Eigentlich sollte der März der große Monat für Katja Krasavice sein: Nach monatelanger Promo-Arbeit für ihr Album „Boss Bitch“ hatte sie einen große Tour durch Deutschland und Österreich angekündigt.

Mit Maske gibt’s Backstage-Zugang: Katja Krasavice geht auf „Boss Bitch“-Tour

Zu Ende bringen konnte die Blondine diese aber aufgrund des Coronavirus nicht mehr – mittlerweile sind Konzerte und andere Kulturveranstaltungen aufgrund der Pandemie ja längst untersagt.

Der Frust bei der 23-Jährige saß zunächst tief, auf YouTube veröffentlichte sie den vorerst letzten Teil ihres Tour-Tagebuchs und sagte darin „Wie Corona mein Leben gef***t hat“ – Krasavice nimmt halt einfach kein Blatt vor den Mund.

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Allerdings ist sie auch keine, die sich dann kleinmacht – stattdessen geht Krasavice auf ihre ganz eigene Art und Weise in die Offensive und das, wie könnte es anders sein, mit vollem Körpereinsatz.

Auf Instagram postete die Rapperin nun zwei Fotos, wie sie ihr ohnehin ziemlich kurzes weißes Top hochzieht und ihre Brüste entblößt – und das am helllichten Tag auf ihrem Balkon in Berlin.

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Die Frage, die sich in der Bildunterschrift stellt („Was macht Katja wenn Deutschland in Quarantäne ist?“) beantwortet sie somit eindrucksvoll selbst mit den nicht minder eindrucksvollen Bildern.

„Andere singen auf dem Balkon, ich lass die Glöckchen klingen – ich tu eben was für das Glück meiner Mitmenschen“, schreibt die Blondine dazu und spielt auf eine der verschiedenen Aktionen an, zu denen sich Menschen weltweit auf ihren Balkonen in der Corona-Krise versammelt haben.

Musik auf dem Balkon: Italiener machen das Beste aus der Quarantäne

Zunächst versammelten sich die Leute in Italien zum gemeinsamen Singen auf ihren Balkonen, dann übernahm ein DJ in seiner Gemeinde kurzerhand mit viel Equipment und noch mehr Enthusiasmus die musikalische Untermalung.

Inzwischen versammeln sich auch in Deutschland immer mehr Leute, um abends Ärzten, Krankenschwestern, Supermarktmitarbeiter und anderen ihre Unterstützung mit Applaus von ihren Balkonen zu symbolisieren.

Dass es bei Krasavices Alternative ungleich heißer zugeht, dürfte nur die wenigsten Menschen überraschen. Ihre Sex-Sells-Taktik hat sich aber bewehrt – immerhin landete ihr Album im Januar auf Nummer eins der neuen Charts.

„Boss Bitch“ Katja Krasavice ist die neue Nummer eins in Deutschland

Zu einem Karrieresprung verhalf Krasavice im Sommer 2018 ihre Teilnahme an „Promi Big Brother“, wo sie eigentlich durchgängig mit Sex-Talk und auch einem Masturbationsauftakt in der Badewanne für Schlagzeilen sorgte, und dadurch bundesweit große Bekanntheit erlangte.