Der Tod von TV-Darsteller und „Köln 50667“-Star Ingo Kantorek und seiner Frau Susana lässt Fans, Freunde und Kollegen trauern. Seinem Sohn Denis schrieb er erst noch im April eine emotionale Nachricht.

Der 44-Jährige und seine Frau sind in der Nacht zu Freitag bei einem schweren Unfall auf einem Autobahnparkplatz in Baden-Württemberg ums Leben gekommen. Aus bislang unbekannten Gründen war die 48-Jährige, die am Steuer saß, beim Einfahren auf den Parkplatz nahe Sindelfingen mit dem Wagen von der Straße abgekommen.

Ihr Auto prallte erst gegen eine Betonwand und krachte dann in einen parkenden Sattelzug. Kantorek, der auf dem Beifahrersitz saß, starb laut Polizei noch an der Unfallstelle, seine Frau wenig später in einem Krankenhaus.

Erst kurz vor dem Unfall meldete sich der aus der Reality-Soap „Köln 50667“ bekannte Darsteller noch in einer mittlerweile nicht mehr abrufbaren Instagram-Story bei seinen 385.000 Abonnenten, teilte mit, dass sie aus dem Urlaub nach Hause fahren würden und noch ordentlich einkaufen waren. Nur wenige Stunden später war Kantorek tot, unter seinen letzten Postings häufen sich die Beileidsbekundungen.

Ein Beitrag, der auf seinem Instagram-Profil besonders ins Auge sticht, stammt vom 3. April. Auf einem Schwarz-Weiß-Foto ist Kantorek mit seinem Sohn Denis zu sehen, an den er sich direkt richtet und den er auf dem Foto markiert hat. Wörtlich schreibt er zu dem Bild unter anderem: „Ich kann Dir nicht versprechen, den Rest Deines Lebens für Dich da zu sein aber ich kann Dir versprechen, dass ich Dich für den Rest meines Lebens lieben werde.“ Worte, die nach seinem Tod besonders betroffen machen.

„Wie schnell solche Sätze die Realität sein können. Ich kann mir vorstellen, dass er ein guter Vater war. Möge er ihm alles weiter gegeben haben, was er wollte. Dass er so früh von uns gegangen ist ist nicht zu fassen“, schreibt etwa eine Userin zu dem Beitrag. Auch andere drücken ihr Beileid aus und wünschen seinem Sohn viel Kraft. Kraft, die er nach einem so tragischen Verlust sicher gut gebrauchen kann.

Wie genau es zu dem Unfall an der Autobahn 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe kommen konnte, soll nun ein Gutachter klären. Unklar war zunächst, ob die Frau zu schnell gefahren war. Der 60 Jahre alte Lastwagenfahrer, der zum Unfallzeitpunkt in seiner Kabine geschlafen hatte, wurde leicht verletzt.

Quelle: mit Agenturmaterial (dpa)