Hochzeit mit Schlagerstar Beatrice Egli? Hardcore-Fan fällt auf miese Betrugsmasche rein

Weil eine mögliche Hochzeit mit Schlagerstar Beatrice Egli ins Haus stand, verlor ein Mann 75.000 Euro an eine Bande von Betrügern.
Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Es schien alles wie im Traum. Hanspeter aus dem Berner Oberland konnte seinen Augen kaum trauen, doch seine große Liebe hatte ihn tatsächlich im Internet kontaktiert. Und noch viel wichtiger: Sie brauchte SEINE Hilfe! Klar zögerte der 60-Jährige nicht lange und versuchte alles, seiner Angebeteten zur Seite zu stehen. Und merkte dabei nicht, dass er Betrügern zum Opfer fiel.

Und die Masche ist bei weitem nicht neu. Internetbetrüger gaben sich in diesem Fall als Schlagerstar Beatrice Egli aus und nutzten so die Gutgläubigkeit ihrer Fans aus. Hanspeter aber ist ein besonders schwerer Fall. Denn der ehemalige Bäcker fühlt sich der Sängerin tief verbunden, wie er gegenüber „Bild“ erklärt: „Ich liebe Beatrice, wünsche mir, dass wir ein Paar werden. Ihre tolle Stimme berührt mich. Ich habe sie in mein Herz geschlossen.“ Verständlich, dass er alles stehen und liegen ließ, um seiner großen Liebe zu helfen.

 

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Die Betrüger nahmen über Hangouts mit dem Geprellten Kontakt auf und gaben sich als Egli aus. „Sie schrieb mir liebe Worte und dass sie in Not sei. Ihr Management würde sie mobben, ihr keine Gagen ausbezahlen. Würde ich ihr helfen, könnten wir uns treffen. Sogar eine Hochzeit sei möglich“, so Hanspeter weiter.

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Beatrice Egli appelliert an ihre Fans

Da auf dem Profilbild eine strahlende Beatrice Egli zu sehen war, hinterfragte Hanspeter die Geschichte nicht weiter. Auch, als er 80.000 Franken, umgerechnet ca. 75.000 Euro, an eine Samantha Therese Pauline Hedington nach Australien überweisen sollte, wurde er nicht stutzig. Spätestens da hätte ihm vielleicht ein Licht aufgehen müssen. Nun ist das Geld aber weg.

Egli selbst appelliert an ihre Anhänger und bittet darum, nicht weiter auf solche Betrügermaschen hereinzufallen: „Mehrere Fans kamen in die Metzgerei meiner Eltern in meiner Heimatstadt Pfäffikon, erzählten meiner Mutter von meiner angeblichen Not. Sie klärte sie auf. Sogar unser Pfarrer meldete sich, weil ein unbekannter Mann schon die Kirche für die Hochzeit reservieren wollte. Ich weiß, dass sie für mich durchs Feuer gehen würden. Doch ich hoffe, dass sie eins wissen, ihre Treue zu meiner Musik und zu mir als Person ist das wertvollste und keiner auf Erden muss mir das jemals mit Geld beweisen.“

Für Hanspeter kommt die Warnung leider zu spät. Seine Ersparnisse sind weg, wie er sagt. Vielleicht gibt es bei so viel Fanliebe aber noch ein Trostpflaster und Beatrice Egli lässt sich etwas einfallen für den Gehörnten.

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