Foto: dpa/Matthias Balk
Foto: dpa/Matthias Balk

Bill Kaulitz (29) zeigt sich verwundert über den Wirbel um die Hochzeit seines Bruders Tom mit Model Heidi Klum (46).

„Dass die Leute so ein Thema daraus machen, hätte, glaube ich, keiner von uns gedacht“, sagte der Tokio-Hotel-Sänger am Sonntag am Rande der Berliner Modewoche dem Sender RTL.

Er verstehe zwar, dass die Leute interessiert seien. Aber die ständigen Nachfragen zu Ort und Zeit der Trauung hätten ihn schon überrascht.

„Die beiden versuchen einfach, ruhig zu bleiben und das zu genießen. Es soll natürlich auch kein Stress werden. Wir haben eine ganz schöne Hochzeit geplant und hoffen natürlich, dass es auch familiär und ruhig ist – ohne viel Stress und Fotografen.“

Zu Medienberichten, Klum und sein Zwillingsbruder hätten sich bereits standesamtlich getraut, sagte Bill Kaulitz: „Ich kann euch eins verraten: Die Hochzeit steht noch an.“ Ob er damit lediglich eine kirchliche Zeremonie oder ein großes Fest meinte, blieb unklar.

Mittlerweile gibt es weitere Infos, wie die Trauung ablaufen soll: Ein italienischer Journalist will dem Fernsehsender „RTL“ verraten haben, dass es zu einer Vorhochzeits-Sause bei der Grotta Azzura, einer kleinen Grotte auf Capri kommt. Von dort meldeten sich Klum und Kaulitz schon vor etwa einem Jahr, als sie ein Video bei Instagram veröffentlichten, welches sie knutschend im Wasser schwimmend zeigt.

Anschließend soll gemeinsam in einem populären Nachtclub auf Capri gefeiert werden, in dem auch schon Promis wie Musik-Superstar Jennifer Lopez zu Gast waren.

Die eigentliche Hochzeit steige dann am Samstag auf der Mega-Jacht „Christina O“. Das Schiff, das einst dem früheren griechisch-argentinischen Reeder und Milliardär Aristoteles Onassis gehörte, ist mittlerweile über ein Jacht-Charter-Unternehmen für einen Preis ab 560.000 Euro die Woche zu buchen.

Wie die „Bild“ berichtet, werde die Jacht derzeit 27 Kilometer von Capri entfernt im Hafen von Neapel dekoriert und für die Feierlichkeiten vorbereitet. Erst Mittwoch soll das fast 100 Meter lange Luxus-Schiff frisch gestrichen worden sein, auf Bildern ist zudem zu sehen, wie dutzende Kisten mit verschiedensten Materialien an Bord gebracht werden.

Zu bieten hat die „Christina O“ laut Charter-Unternehmen „Yacht Charter Fleet“ nicht nur einen Helikopter-Landeplatz, sondern auch eine Master-Suite, einen Beauty-Salon, einen extra Spielraum für Kinder, einen Jacuzzi an Deck, ein eigenes Fitnessstudio sowie eine großzügige Tanzfläche. Also sicher nicht die schlechtesten Argumente für eine ausschweifende (Hochzeits-)Party.

Wer jetzt glaubt, dass das Liebesfest damit schon ein Ende hat, der irrt allerdings. Am Sonntag soll es in ein bekanntes, abgelegenes Restaurant mit Blick auf die Faraglioni-Felsen gehen.

 
Quelle: mit Agenturmaterial von dpa