Für Emily Ratajkowski – Lena Meyer-Landrut packt den Bikini aus

Beide zeigen sich auf Social Media gerne ausgesprochen knapp bekleidet und arbeiten mit ihrem Sex-Appeal – dafür müssen sie viel Kritik einstecken. Nun hat Lena Meyer-Landrut ihrem US-Pendent Emily Ratajkowski mit einer emotionalen Botschaft den Rücken gestärkt und das im heißen Bikini.

Spieglein, Spieglein an der Wand – in einem aktuellen Instagram-Post zeigt sich die ESC-Gewinnerin von 2010 gewohnt sexy. Diesmal hält es Meyer-Landrut wieder einmal recht schlicht, schwarz-weiß ist der gewählte Filter. Ähnlich wie zuletzt bei einem Oben-Ohne-Post aus dem Badezimmer.

Natürlich beeindruckt wieder einmal der durchtrainierte Körper der Sängerin, bei diesem flachen Bauch werden viele Fans überaus neidisch sein. Doch in diesem Fall soll es mal nicht um Lenas Sex-Appeal gehen, sie hat eine ganz andere Botschaft.

Denn im Grunde nimmt Meyer-Landrut das Bild nur zum Anlass, um darunter einen Brief zu zitieren, diesen hat US-Model Emily Ratajkowski 2016 für den feministischen Online-Newsletter verfasst. Der wurde übrigens inzwischen eingestellt.

In dem Brief geht es, überraschend ist das nicht, über die Rolle von Frauen in der heutigen Gesellschaft und Sexualität im Zeitalter von Instagram und co. – „ich bereite mich jeden Tag auf eine meiner vielen Rollen im Leben vor, Student, Model, Schauspielerin, Freundin, Tochter, Geschäftsfrau“, beginnt Ratajkowski ihren Brief.

„Für mich ist ‚sexy‘ eine Art Schönheit, eine Art Selbstdarstellung, die es zu zelebrieren gilt und die wunderbar weiblich ist“, ist eine der Hauptbotschaften. „Warum wird vermittelt, dass Sex eine Sache ist, die sich Männer von Frauen nehmen können und Frauen aufgeben müssen?“.

Meyer-Landrut stellt sich auch hinter Ratajkowskis abschließende Message: „Es muss trotzdem noch einen Raum geben, in dem Frauen noch sexuell sein können, wenn ihnen danach ist.“ Dafür, dass sie den Brief zitiert, bekommt die Sängerin viel Zuspruch.

„Amen“, kommentiert TV-Moderatorin Valentina Maceri kurz und knapp. Zwinkernd schreibt ein anderer Fan: „Jetzt wird’s aber tiefgründig. Recht haste“. Ein anderer Nutzer gönnt sich gar ein allumfassendes Fazit: „Gutes Statement, tolles Bild, perfekter Körper.“ Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.