Ex-„Bachelor“ Andrej Mangold beendet Club-Engagement auf Mallorca nach wenigen Monaten

Das war es schon wieder mit "Hello the Club" auf Mallorca. Nach wenigen Monaten zieht sich Andrej Mangold aus dem Nachtleben auf Mallorca zurück.
Andrej Mangold
Andrej Mangold, "TV-Bachelor", nimmt an der Pressekonferenz des Basketball-Bundesligisten Fraport Skyliners teil. Foto: Arne Dedert/dpa
Andrej Mangold
Andrej Mangold, "TV-Bachelor", nimmt an der Pressekonferenz des Basketball-Bundesligisten Fraport Skyliners teil. Foto: Arne Dedert/dpa

Ende April hatte Andrej Mangold, ehemaliger „Bachelor“, groß angekündigt, gemeinsam mit Geldgebern aus den Niederlanden einen neuen Nobelclub auf Mallorca eröffnen zu wollen. Mit Hip Hop und R&B wollte er ein Old-School-Club-Feeling auf der Urlaubsinsel etablieren. „Wir möchten, dass dieses Oldschool-Club-Gefühl, mit House- und R&B-Musik zurückkommt, dass die Leute wieder dieses Disco-Gefühl haben“, hieß es damals.

Doch nun hat der 35-Jährige das Engagement schon wieder beendet. „Es gab viele Gründe. In sehr vielen Bereichen musste ich in unangenehme Diskussionen gehen, obwohl ich es eigentlich nur allen recht machen und helfen wollte. Da waren viele wiederkehrende Probleme, das hat mich enorm gestresst“, so Mangold im Gespräch mit „Bild“.

So konnte er laut eigener Aussage zum Beispiel keinen eigenen DJ oder Getränkehersteller seiner Wahl ins „Hello the Club“-Team aufnehmen. Zudem habe er ein ungutes Gefühl bei einem der Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma gehabt, die für den Club arbeitete, weil dieser in der Vergangenheit Probleme mit der Justiz gehabt habe. „Auch wenn das vielleicht nichts Neues im Nachtleben ist, war es für mich nicht mit meiner Ethik vereinbar, da ich mich ganz klar von Gewalt distanziere“, so der Ex-„Bachelor“.

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Ex-„Bachelor“ Andrej Mangold zieht Notbremse bei Mallorca-Club

Zudem habe er mit dem Arbeitsaufwand, den das mallorquinische Nachtleben mit sich bringt, nicht gerechnet. „Das Nachtleben ist generell eine sehr toughe Branche, gerade an der Playa de Palma. Da herrscht ein enormer Konkurrenzkampf. Ich habe das Pensum unterschätzt und kann wegen diverser anderer Projekte einfach nicht genug Zeit aufbringen, die es erfordern würde, meinen Ansprüchen gerecht zu werden.“

Aus Angst, sich zu viel Arbeit aufzuladen, wie bereits in der Vergangenheit geschehen, habe Mangold die Notbremse gezogen: „Kein Geld der Welt ist es wert, dass ich meine Gesundheit noch einmal aufs Spiel setze. Ich möchte mir ehrlich gesagt wieder mehr Zeit für mein Privatleben freiräumen. Ich kann nur jedem Unternehmer und Selbstständigen empfehlen, achtet auf eure Gesundheit und eure Work-Life-Balance.“

Die Erfahrung will er dennoch nicht missen. Zwar seien seine Partner nicht glücklich mit seinem frühen Ausstieg, hätten aber Verständnis für seine Situation. Auch dass er letztlich ein Minusgeschäft gemacht hat, stört ihn nicht. „Es war eine tolle Erfahrung und natürlich entsteht bei einem frühen Ausstieg auch ein finanzieller Schaden, aber den nehme ich bewusst in Kauf“, so der 35-Jährige abschließend.