Foto: Horst Ossinger/dpa
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Neue Liebe, neues Album, neues Leben. Für den in die USA ausgewanderten Michael Wendler lief es zuletzt blendend. Jetzt aber droht Ärger. Der Schlagersänger soll 1,1 Millionen Euro zahlen.

Konkret geht es um sein riesiges Anwesen, das der Wendler 2008 in Dinslaken (Nordrhein-Westfalen) bauen ließ und 2018 für angeblich 3,8 Millionen Euro wieder verkaufte. Auf dem etwa 100.000 Quadratmeter großen Gelände gab es nicht nur ein Wohnhaus, sondern auch Stallungen für Pferde.

Sein Gestüt habe der Wendler nach eigenen Angaben für den An- und Verkauf von Pferden, die Pferdezucht sowie zur Vermietung von einzelnen Stall-Boxen genutzt. Das Problem: „Mein als Firma geführtes Pferdegestüt wurde vom Finanzamt als Liebhaberei eingestuft“, sagte Wendler der „Bild„.

Der Vorwurf lautet also, dass er sich sich die Pferde nur aus rein persönlichen Interessen gehalten, die Kosten dafür aber dennoch beim Staat abgesetzt habe. Entsprechend fordert das Finanzamt jetzt rückwirkend für zehn Jahre über 1,1 Millionen Euro in Form einer Pfändungs- und Einziehungsverfügung.

Einfach so hinnehmen will der Wendler das allerdings nicht. Der 46-Jährige legte gegen den Beschluss bereits Widerspruch beim Finanzamt ein. In manchen Fällen werden die Forderungen daraufhin ausgesetzt, bis es zu einem Urteil gekommen ist. Allerdings nicht so beim Wendler.

Der will jetzt vor dem Finanzgericht alles tun, um das Geld zurückzubekommen. Das kann mitunter Jahre dauern, aber „durch meine neue Liebe habe ich auch die Motivation, Vollgas zu geben“, gibt sich Wendler im Interview mit RTL kämpferisch.

Dass er bei seiner Problembewältigungsstrategie nicht nur auf seine erst 18 Jahre alte Freundin Laura Sophie Müller setzt, sondern auch auf seine Musik, macht derweil eine Textzeile aus seiner neuen Single „Was soll ich im Himmel“ aus dem Album „Stunde Null“ deutlich.

Darin singt er: „Mein Boss bezeichnet mich als Querulant. Ich wär‘ kein Vorbild für das ganze Land. Mein Konto ist schon wieder abgebrannt. Ich hab‘ aufs falsche Pferd gesetzt.“ Und bis es finanziell dann wieder etwas besser läuft, gibt’s vielleicht auch einfach mal ein Eis weniger…

 
 
 
 
 
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