Tamara Ecclestone
Foto: AFP/Jean-Christophe Magnenet

Was für ein Schock für Formel-1-Erbin Tamara Ecclestone! Die 35 Jahre alte Tochter von Bernie Ecclestone war gerade mit der Familie in den Urlaub aufgebrochen, als Diebe in ihre Londoner Villa einbrachen und Schmuck im Wert von sage und schreibe 60 Millionen Euro klauten.

Das berichten britische Tageszeitungen wie „Daily Mail“ und „The Sun“. Den Berichten zufolge ist die millionenschwere Tochter des ehemaligen Formel-1-Chefs am Boden zerstört, mit den Nerven am Ende und steht unter Schock.

Und auch in der Nachbarschaft ganz in der Nähe des Kensington Palace geht jetzt die Angst um. Denn: In der feinen Wohngegend im Westen von London gibt es 24-Stunden-Sicherheitspatrouillen und Checkpoints – Einbrüche sollen hier eigentlich unmöglich sein.

Der Hintergrund: Hier stehen nur echte Luxushäuser mit einem durchschnittlichen Immobilienpreis von 40 Millionen Euro. Die Straße „Kensington Palace Gardens“ wird in London deswegen auch nur „Billionaire Row“ genannt. Prinz William und seine Ehefrau Kate gehören ebenso wie der Sultan von Brunei und Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch zu den exklsuiven Nachbarn.

Doch wie umgingen die Diebe die Kontrollen und wie konnten sie ins Haus von Tamara Ecclestone gelangen? Angeblich kamen die Einbrecher durch den Garten in die Villa. Im Haus bahnten sie sich angeblich zielstrebig ihren Weg zu den Tresoren im Schlafzimmer.

Ein Wachmann bemerkte den Berichten zufolge zwar den Einbruch, störte auch die Diebe, konnte aber den Millionen-Diebstahl nicht mehr verhindern. Die Beute der Verbrecher: wertvolle Ringe, Ohrringe und viele weitere Schmuckstücke wie zum Beispiel ein Cartier-Armband (Wert: 100.000 Euro), das sie einst zur Hochzeit geschenkt bekam.

Alle Schmuckstücke, die Bernie Ecclestones Tochter im Safe aufbewahrt hatte, sind jetzt weg. Der Wert der Beute beträgt sagenhafte 60 Millionen Euro. Der Einbruch ging nach Polizeiangaben in rund 50 Minuten über die Bühne, inklusive Aufbrechen des Tresors. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich hier wohl um echte Profis gehandelt hat, zumal die Verbrecher den gut versteckten Geldschrank erst einmal finden mussten.

Die Diebe entkamen durch ein Fenster. Die Polizei bestätigte, dass es noch keine Festnahmen gegeben habe, die Ermittlungen aber auf Hochtouren laufen.