Bonez MC RAF Camora
Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Vor nicht einmal zwei Wochen ist die erste Ladung des „Karneval Vodka“ der Rapper Bonez MC und RAF Camora in den Handel gekommen. Doch sowohl die erste als auch die zweite Charge waren in kürzester Zeit ausverkauft. Das ruft Abzocker auf den Plan.

Auch die neueste Geschäftsidee der Rapper scheint ein echtes Erfolg zu sein, die Nachfrage ist riesig. Die 0,5-Liter-Flaschen des Schnapses wurde zu einem Preis von 18,95 Euro verkauft, nun werden sie aber im Internet zu einem Vielfachen privat wieder angeboten.

Der große „Ausverkauft“-Banner wartet auf die Fans im offiziellen Online-Shop des Wodkas, bei Amazon wird in roter Schrift erklärt, dass der Artikel „derzeit nicht verfügbar“ ist. Das wird den einen oder anderen Deutsch-Rap-Fan sicherlich frustriert haben.

Wann es online Nachschub geben wird, ist nicht bekannt – daher bleibt den Fans eigentlich nur abwarten. Zumindest, wenn man den „Karneval Vodka“ auf offiziellem Wege erwerben will. Der Markt für den Weiterverkauf boomt durch diese Nachfrage natürlich.

Auf eBay werden die Flaschen zu deutlich höheren Preisen angeboten. Zum einen gibt es die „Sofortkauf“-Option, da muss man mehr als das Doppelte des Originalpreises zahlen, um sich einen Schnaps zu sichern.

Aktuell fangen die Angebote bei 45 Euro (zzgl. Versandkosten) an, allerdings landet man schnell im dreistelligen Bereich. Ein Anbieter scheint seine erworbene Flasche für 187 Euro, also fast das Zehnfache des Einkaufspreises, an den Mann bringen zu wollen – da kennen manche keine Scham.

Wer hofft, im Auktionsbereich der Verkaufsplattform einen Schnapper zu schießen, wird allerdings auch schnell enttäuscht. Selbst neu eingestellte Schnäpse übersteigen binnen weniger Stunden den Preis von 18,95 Euro, es wird schnell fleißig geboten.

Auch hier gibt es in der Spitze aber Artikel, bei denen der Preis schon im Bereich von 50 bis 60 Euro liegt. Die Rapper dürften sich über die hohen Wellen, die ihre Geschäftsidee macht, freuen. Im Vorfeld hatten sie den Vodka auch kräftig auf Social Media beworben, da waren insbesondere die Photoshop-Qualitäten der 187-Crew gefragt.