Bayern-Mitarbeiter im BVB-Stadion bespuckt? Jetzt wehrt sich Frederick Lau öffentlich

Der Vorwurf wiegt schwer. Hat Frederick Lau nach der Niederlage des BVB gegen den FC Bayern München am Samstag Bayern-Mitarbeiter bespuckt? Der Schauspieler weist das ganz klar von sich!
Foto: Tobias Hase/dpa

Schauspieler Frederick Lau hat eine Spuck-Attacke gegen Mitarbeiter des FC Bayern München nach der 2:3-Niederlage von Borussia Dortmund bestritten. Einen entsprechenden Bericht wies der 32 Jahre alte BVB-Fan am späten Montagabend zurück.

„Also bei so einem Top-Spiel geht es ja manchmal drunter und drüber. Aber gespuckt habe ich nicht“, sagte Lau, der Vereinsmitglied von Borussia Dortmund ist, in einer Instagram-Story. „Es kann sein, dass vielleicht ein bisschen Getränk in seinen Nacken gelaufen ist. Aber gespuckt habe ich nicht.“

Neben einem gesprochenen Statement auf Instagran gab es noch diese Botschaft von Lau. Foto: Instagram/officialfredericklau

Frederick Lau: Hat es Bayern-Analysten bespuckt?

Das Analyseteam der Münchner saß im Bayern-Dress während des Spiels auf der Haupttribüne unterhalb des Logenbereichs des Dortmunder Stadions, wie „Bild“ berichtet. Zu den Analysten zählt unter anderem auch Julian Nagelsmanns Co-Trainer und langjähriger Vertrauter Benjamin Glück.

Nach Abpfiff sollen die Münchner Analysten dann bespuckt worden sein. Der FC Bayern bestätigte dem Blatt, dass es zu einem Vorfall gekommen war. „Jeder, der mir sagen will, dass er noch nie Bier abbekommen hat im Stadion, der soll bitte weiterhin die Allianz Arena besuchen und nicht zu uns nach Dortmund kommen“, schrieb Lau auf Instagram. „Und sowas nennt man Bierdusche – und nicht spucken“.

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Emotionen kochten wegen Schiedsrichter-Entscheidungen hoch

Besonders in der Schlussphase des Spitzenspiels zwischen Dortmund und dem FC Bayern kochten die Emotionen auf und außerhalb des Platzes hoch. Grund waren einige diskussionswürdige Schiedsrichterentscheidungen von Schiedsrichter Felix Zwayer, der den Bayern nach einem Handspiel von Mats Hummels einen Elfmeter zusprach. Auf der anderen Seite forderten die Dortmunder wiederum einen Strafstoß für ein Einsteigen von Lucas Hernandez gegen Marco Reus.

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Dortmunds Trainer Marco Rose wurde in der Folge von Zwayer auf die Tribüne verwiesen, nachdem er dem Ex-Gladbacher die Gelb-Rote-Karte zeigte. Gegen BVB-Youngster Jude Bellingham wird mittlerweile ermittelt, weil er nach dem Spiel in einem Interview auf Zwayers Mitwirken im Spielmanipulations-Skandal um Robert Hoyzer hinwies.

dpa