Justin Bieber und Ariana Grande
Foto: Paul Buck/epa/dpa

Pop-Star Ariana Grande und Sänger Justin Bieber wehren sich gegen Vorwürfe, sie hätten ihren gemeinsamen Song „Stuck with U“ auf Platz 1 der US-Charts gemogelt.

„Jeder, der mich kennt oder mir eine Zeit lang gefolgt ist, weiß, dass Zahlen nicht die treibende Kraft bei all dem sind, was ich tue“, schrieb Grande in einem längeren Statement auf Instagram.

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Der US-Rapper 6ix9ine hatte den beiden in einen Video ebenfalls auf Instagram vorgeworfen, rund 60 000 Verkäufe ihrer neuen CD selbst mit sechs Kreditkarten getätigt zu haben.

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So sei das Lied, dessen Erlöse an Coronavirus-Helfer gespendet werden sollen, auf Platz Eins vorgestoßen, behauptete der Rapper. Dem Billboard-Magazin, das die US-Charts veröffentlicht, warf er Betrug vor. Wegen des Sprungs von „Stuck with U“ war sein eigenes neues Lied („Gooba“) auf den dritten Platz abgerutscht.

Gerüchte, dass im Musikgeschäft nicht alles ganz sauber abläuft, gibt es schon länger. Auch in der Deutsch-Rap-Szene gibt es schon lange Getuschel über gekaufte Klicks, vor allem auf dem Streamingportal „Spotify“. Das Y-Kollektiv hatte im Mai 2019 dem Thema eine sehenswerte Doku mit dem Titel „Der Rap Hack“ gewidmet:

„Der Rap Hack“: Video-Doku deckt Geheimnis um manipulierte Klicks auf

Sowohl Bieber als auch Grande unterstrichen in ihren Stellungnahmen, dass pro Kreditkartenkauf nicht mehr als vier Tonträger der gleichen Art gekauft werden könnten. Grande schrieb: „Meine Fans haben den Song gekauft. Justins Fans haben den Song gekauft. Unsere Fans kauften ihn (und nie mehr als vier Stück, wie es die Regeln vorsehen).“

Quelle: dpa